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move-Newsletter Nr. 94 vom 15. März 2020

move-Newsletter Nr. 94 vom 15. März 2020

Liebe move-Interessierte,

wir möchten Sie heute über folgende Themen informieren:

  1. Fahrkartenkauf in Zeiten von COVID 19
  2. Alle reden vom Klimaschutz -Die Erstklässler unserer Stadt machen es vor
  3. NO?-Belastung in der Baiertaler Straße bleibt unter Grenzwert
  4. Sichere Fahrradabstellanlagen für die Wieslocher Altstadt
  5. Leihradsystem für Wiesloch und Walldorf?
  6. Ein Blick zurück: Aus dem move-Newsletter Nr. 26 vom 26. März 2009

  1. Fahrkartenkauf in Zeiten von COVID 19

Aufgrund der aktuellen Virussituation darf man ab Montag, 16. März 2020, darf man in Wiesloch und im ganzen Verkehrsverbund nur noch mit gültigem Fahrschein in den Bus einsteigen, der Fahrer verkauft keine Fahrscheine mehr. Stattdessen gibt es Fahrscheine per Handy-App (s. https://www.vrn.de/tickets/ticketkauf/handy-ticket/index.html), am Fahrkartenautomaten (in Wiesloch nur am Bahnhof) oder an den Vorverkaufsstellen. In Wiesloch sind dies:

  • City Kebab Yorulmaz Yalcin, Heidelberger Str. 57 (am Schillerpark)
  • DressKids, Alte Bahnhofstr. 53 (Baiertal)
  • Holger Max Video Express, Schwetzinger Str. 17
  • SWEG-Betriebshof, In den Ziegelwiesen 9
  1. Alle reden vom Klimaschutz -Die Erstklässler unserer Stadt machen es vor

Jeden Morgen laufen Kinder der 1. Klassen begleitet von Erwachsenen aus verschiedenen Richtungen unserer Stadt zur Schiller-Grundschule. Schon von Weitem erkennt man sie an ihren auffälligen Jacken und Mützen. Mit großer Unterstützung und Beteiligung der Eltern ist es auch im laufenden Schuljahr wieder gelungen, fünf solche „Buslinien“ einzurichten und zwar aus folgenden Richtungen: Kindergarten Regenbogen, Äußere Helde, Gerbersruhstraße/Alte Heerstraße, Altwiesloch und sogar eine Kleingruppe aus dem Wohngebiet Schwetzinger Straße und Innenstadt.

So werden die Erstklässler auf sichere und gleichzeitig gesundheitsfördernde Weise zur Schule gebracht. Diese von Erwachsenen begleiteten Gruppen laufen wie ein Linienbus nach Fahrplan feste „Haltestellen“ an. So füllt sich der „Laufbus“ und bringt die Jungen und Mädchen sicher zur Schule.

Der „Laufbus“ bietet mehr als Sicherheit auf dem Schulweg. Er bringt Kinder in Bewegung, fördert ihre Selbstständigkeit und Kommunikation und lenkt ihre Konzentration auf den Unterricht. Auch die Eltern profitieren davon. Sie müssen nicht mehr selbst jeden Morgen das Hinbringen organisieren. Sie können sich mit anderen Eltern abwechseln und wissen ihr Kind doch jeden Tag von Erwachsenen begleitet. Durch den reduzierten Bringverkehr an den Schulen sinkt auch insgesamt das Verkehrsaufkommen, und das leidige Problem beim Anhalten morgens vor der Schule und die dadurch entstehenden Verkehrsprobleme werden gemindert. Außerdem wird durch den Verzicht aufs Auto hier CO? eingespart. So wird die Situation für alle Kinder dort deutlich verbessert.

Kinder, die im „Laufbus“ mitlaufen, nehmen aktiv am Verkehr als Fußgänger teil und werden so geschult für einen späteren Weg zur Schule, den sie dann allein oder in der Kleingruppe gut bewältigen können.

Damit der Beitrag der Eltern und Kinder zum Klimaschutz und zur Verbesserung unserer Umwelt auch zum kommenden Schuljahr 2020/21 fortgeführt werden kann, machen die Organisatoren Nicole Bucksch (Lehrerin an der Schillerschule) und Richard Ziehensack schon jetzt darauf aufmerksam. Nur durch das Mittun von Eltern der kommenden Schulanfänger ist es möglich, diese „kostenlosen und umweltfreundlichen  Buslinien“ unserer Stadt  aufrecht zu erhalten. Denn sie haben sich seit nunmehr 12 Jahren bestens etabliert.

Dies ist nur möglich durch die großzügige Unterstützung des Schuhhauses Wolf. Von Beginn an übernahm Herr Christopher Schmidt aus dem Hause Schuh-Wolf die Kosten für die Mützen und Jacken für die Laufbuskinder und Begleiter. Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank für dieses Engagement und die finanzielle Unterstützung.

  1. NO?-Belastung in der Baiertaler Straße bleibt unter Grenzwert

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hat inzwischen den Jahresdurchschnittswert von 35 µg/m³ NO2 als endgültiges Messergebnis der „Sondermessstelle“ in der Baiertaler Straße in Altwiesloch veröffentlicht. Der offizielle Grenzwert von 40 µg/m³ NO2 im Jahresdurchschnitt wird damit trotz der hohen Verkehrsbelastung nicht überschritten.

  1. Sichere Fahrradabstellanlagen für die Wieslocher Altstadt

Die Stadtverwaltung hat im Technik- und Umweltausschuss hat Standortvorschläge für Fahrradabstellanlagen in der Altstadt („Fahrradparkhaus für Dauerparker“) gemacht. Demnach könnten im Parkhaus zwischen Hesselgasse und Fußgängerzone und in der Rathaustiefgarage Abstellplätze für 36 Fahrräder plus zwei Lastenräder entstehen, außerdem Ladesäulen mit Akku-Schließfächern. Der Gemeinderat wird sich voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung mit dem Thema befassen.

  1. Leihradsystem für Wiesloch und Walldorf?

Die Firma SAP nutzt das Leihradsystem VRN nextbike für die Verbindung ihrer Standorte im Industriegebiet Wiesloch-Walldorf. Jetzt wird über die Einführung des Systems für Wiesloch und Walldorf diskutiert. Im Walldorfer Gemeinderat zeichnet sich eine Zustimmung ab, während der Wieslocher Gemeinderat aus Kostengründen eher zurückhaltend ist. Die Wieslocher Firma MLP hat dagegen großes Interesse, um den Firmenstandort besser an den Bahnhof anzubinden. Vielleicht wäre für Wiesloch eine Minimallösung mit Stationen am Bahnhof, bei MLP und am Nord- und am Südrand der Innenstadt denkbar? Das Thema wird beide Gemeinderäte in näherer Zukunft weiter beschäftigen.

  1. Ein Blick zurück: Aus dem move-Newsletter Nr. 26 vom 26. März 2009

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„Wir sparen eine Million!“ startet am Sonntag, den 29.3.

Eine Million Autokilometer sollen in den nächsten Monaten gespart werden. Ein anspruchsvolles Ziel. Die Kampagne folgt dem letztjährigen „4 statt 5“. Jeder Verkehrsteilnehmer kann seine ganz individuelle „Sparform“ entwickeln und dabei noch interessante Preise gewinnen. Bei jeder von mindestens drei, vielleicht sechs Verlosungen sind Preise im Wert von über 750 Euro ausgesetzt. Näheres finden Sie unter www.move21.de/wirspareneinemillion, dort können Sie sich auch direkt beteiligen. Zentrale Unterstützerin der Kampagne ist die Sparkasse Heidelberg.

Preise wurden gestiftet vom VRN, Wiesloch-Card, Marathon Shop, Rad Bergmeier, Panama Outdoor Wiesloch, Hessel-Apotheke, Bücher Dörner und Barmer Ersatzkasse. Dazu kommt WM-Druck, Frauenweiler. Wir danken allen Unterstützern!

Den Startschuss gibt OB Schaidhammer am Sonntag um 15.30 Uhr.

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Das Thema „Weniger Autofahren“ ist auch elf Jahre später noch hoch aktuell. Die damalige Aktion führte übrigens innerhalb von ca. 15 Monaten zwar nicht zu einer Million aber immerhin zu 140.000 eingesparten Autokilometern.