Vorletzter Radler des Monats in diesem Jahr ist der Wieslocher Steuerberater Claus-Thorsten Hertlein. Lesen Sie das Porträt hier.
Claus-Thorsten Hertlein ist 45 Jahre alt, gebürtiger Wieslocher, lebt auch heute noch
hier. Im Jahr 1998 machte er sich in seinem Heimatort als Steuerberater selbstständig und eröffnete seine eigene Kanzlei in der Schwetzinger Straße, in der er zehn Mitarbeiter beschäftigt.
Nicht nur privat ist Herr Hertlein begeisterter Radler, sondern auch beruflich – hier verbindet er das Gute mit dem Nützlichen. So fährt er z.B. zu Gerichtsterminen in Wiesloch mit dem Rad, man sei viel schneller als mit dem Auto und müsse sich über die angespannte Parkplatzsituation im Wieslocher Zentrum keine Gedanken machen. Seine Motivation sei die Bewegung an frischer Luft als angenehmer Ausgleich für einen Schreibtischtäter wie ihn, dazu kommen ökologisches Bewusstsein, denn Radfahren sei ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Nur Fahrten z.B. zum Finanzgericht in Stuttgart, bei denen manchmal auch umfangreichere Akten mitzuführen sind, erledigt er mit dem Auto. Kleine Besorgungen in der Mittagspause werden mit dem Rad erledigt und schließlich verteilt er seine Kanzleipost im Umkreis bis zu etwa zehn Kilometern auch gerne persönlich mit demselben. Dieses – so erklärt er – sei der direkteste Postweg (noch schneller als DHL), denn es gäbe Post, die termingebunden sei und fristgerecht beim Empfänger eintreffen müsse.
Immer wieder werde ihm bei diesen Radtouren ins Gedächtnis gerufen, wie schön doch die hiesige Landschaft sein. Mit dem Rad ist man unmittelbar mit der Natur verbunden und nimmt sie viel bewusster wahr. Dass die Radstrecken teilweise auch hügelig sind, sieht er zusätzlich als sportliche Herausforderung. Oft fährt er Strecken, auf denen er bei guter Sicht bis zum Schwarzwald bzw. in das Kraichtal oder den Odenwald schauen könne. Ein herrlicher Ausblick, den es zu genießen gilt!
Auch von kühleren Temperaturen lässt er sich nicht abschrecken. Es sei alles nur eine Frage der richtigen Outdoorkleidung. Im Winter nutzt er lieber den Ski- als den Fahrradhelm, da dieser mehr wärmt. Sein Vehikel selbst ist ein vier Jahre altes
Fahrrad mit 27 Gängen, guter Beleuchtung und unplattbaren Reifen, was ihn sicher zum Ziel führt.
Zu seinen weiteren Hobbys zählt das Spielen im Posaunenchor der evangelischen Stadtkirche Wiesloch. Die Anfahrten zu den Proben und Vorspielen werden mit der Posaunentasche auf dem Rücken mit dem Rad durchgeführt sowie auch die Anreise zum Volleyballtraining in der Sportgruppe VAG Baiertal (ev. Kirche Baiertal). Und schließlich geht hier ein „Chef“ seinen Mitarbeitern mit gutem Beispiel voran!
“Mit einer Fahrkarte durchs Land” übertitelt die RNZ einen Text zu interessanten Plänen von Minister Hermann. Mehr weiterlesen
Zur Einkaufsstadt Wiesloch haben wir uns angesichts der Eröffnung der Stadtgalerie ein paar Gedanken gemacht. Hier die Pressemitteilung. weiterlesen
move-„Radlerin des Monats“ im Januar: Christina Sandritter
„Ich fahre dreimal die Woche mit dem Fahrrad von Schatthausen über Maisbach, Nußloch nach Sandhausen und zurück. Dort bin ich Lehrerin an der Grundschule. Die Strecke ist sehr schön, manchmal stelle ich mir vor durch die Toskana zu fahren, wenn ich die sanften Hügel des Kraichgaus sehe, mit dem Steinsberg am Horizont. weiterlesen
Die Rede des neuen Verkehrsministers W. Hermann – “weg von der Hardware, hin zur Software” – lag gewissermaßen voll auf “move-Linie”. Das freut uns. Lesen Sie den RNZ-Beitrag zum Neujahrsempfang der Kreis-Grünen hier weiterlesen