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Radlerin des Monats im Februar: Thea Warzecha aus Frauenweiler

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Radlerin des Monats im Februar: Thea Warzecha aus Frauenweiler

7. Februar 2011

Die move-Radlerin des Monats Februar kommt aus Frauenweiler: Es ist die 79jährige Thea Warzecha. Wenn Sie Näheres erfahren möchten:

Natürlich sind viele Menschen in ihrer Jugend täglich Strecken mit dem Rad gefahren wie die heute 79 jährige Thea Warzecha. Bei ihr war es damals die Fahrt zur Arbeit ins 12 Kilometer entfernte Heilbronn. Aber wenige bleiben so lange und ausdauernd dabei – das Auto ist einfach so bequem. „Nur bei absolut schlechtem Wetter und bei starkem Wind bevorzuge ich das Auto.“ Fast täglich fährt sie, die einfach auch gerne viel an der frischen Luft ist, ansonsten noch heute mit dem Rad: Zum Einkaufen. Die beiden Töchter wohnen in Horrenberg und Baiertal. Bis vor zwei Jahren war auch das leicht hinzukriegen. „Aber durch meine Atemwegserkrankung ist es inzwischen schon viel schwieriger geworden.“ Was nicht heißt, dass Frau Warzecha es nicht immer noch tut!

Bis vor 2 Jahren hat unsere Radlerin des Monats – nebenbei noch ehrenamtlich aktiv bei der Wieslocher Parkinsongruppe – auch noch oft an Gruppenradfahrtouren einer hiesigen Seniorengruppe teilgenommen. Die Strecken führten meist entweder in Richtung Speyer oder Richtung Hambrücken. „Einmal habe ich dabei den Anschluß verloren, mußte den Weg nach Hause alleine finden, durch den Wald, das war weniger schön, aber ich schaffte es.“ Auch nahm sie jedes Jahr an der Bürgermeistertour teil und an Radtouren, die als Ferienprogramm einer Gymnastikgruppe angeboten wurden. Manches ärgert sie freilich auch: „Die Schwetzinger Str. ist eine richtige Rennstrecke. Als Radfahrer ist man dem Gegenverkehr ausgesetzt und für mich ist die Raserei wirklich sehr gefährlich.“ Gefährlich wurde es häufig auch schon auf ihrer Einkaufsstrecke: Bei VW Hoffmann bzw. der Aldi Ein-und Ausfahrt. „Dort wurde ich beinahe mal umgefahren.“

Radlerin des Monats Thea Warzecha

Radlerin des Monats Thea Warzecha