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Radler des Monats Januar: Stephan Schork aus Dielheim

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Radler des Monats Januar: Stephan Schork aus Dielheim

19. Januar 2011

Radler des Monats im Januar ist der Dielheimer Stephan Schork.

Es klingt gar nicht dramatisch, wenn der 48jährige Stephan Schork sich als Radfahrer beschreibt. Um die acht Kilometer – einfache Strecke – sind es, die er fast werktäglich auf dem Weg zur Arbeit zurücklegt. „Nur nicht bei Schnee und Eis, das ist mir zu riskant, da bin ich sehr froh, wenn ich bei Kollegen mitfahren kann – oder ich nehme den Bus“. Es ist sehr zu schätzen, wenn er, wie noch einige Dutzend weiterer Kollegen aus dem ja wahrlich stark verkehrsbelasteten Raum Wiesloch-Dielheim, das Rad nutzt. Der Schulungsreferent erledigt auch seine sonstigen Besorgungen und Termine in Dielheim oder benachbarten Orten mit dem Fahrrad, außer dem wöchentlichen „Großeinkauf“ in Rauenberg.

Der Vater zweier Kinder singt im Dielheimer Kirchenchor und ist sportlich aktiv bei Fit & Fun beim TV Dielheim. „Schon in der Jugend bin ich immer mit dem Rad zur Schule nach Wiesloch gefahren und es machte einen Heidenspaß, die lahmen Mofas zu „versägen“. Als junger Mann habe ich viele Ausfahrten in Kraichgau und Odenwald unternommen und mit meiner Frau einen herrlichen Radurlaub an der Ostsee verbracht.“ Wem das Rad fahren soviel Spaß macht, der braucht eigentlich gar keine weiteren „Gründe“ – Stephan Schork zählt sie dennoch auf: „Es ist eine gesunde und sportliche Betätigung, integriert in den Alltag, ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Man umgeht nervende Staus, Ampeln, schont die Umwelt und das eigene Portmonnaie.“

Und was für ihn außerdem noch zählt: „Beim Radfahren hat man sehr viel engeren Kontakt zur Umwelt, nicht nur zur Natur, sondern auch zu den Menschen, denen man z.B. beim Radfahren im Dorf begegnet.“ Aber natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt: „Ich finde störend, dass ein kleines Stück Radweg in Rauenberg zwischen dem neuen Kreisel (Kreuzung K4170 und Dielheimer Straße) und dem Gewerbegebiet „Hohenaspen“ fehlt. Ansonsten finde ich das Radwegenetz recht gut.“

Stephan Schork

Stephan Schork