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Radler des Monats im Januar 2010: Pfarrer Hans Rensch

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Radler des Monats im Januar 2010: Pfarrer Hans Rensch

20. Januar 2010

move-Radler des Monats Januar 2010 ist Pfarrer Hans Rensch. Sein Porträt findet sich hier.

Er gehört als Radler geradezu ins Wieslocher Stadtbild: „Radfahren ist eine richtige Leidenschaft“. An die 6000 km legt der 72jährige jährlich zurück, der direkt an der Wieslocher Stadtmauer wohnt. „Alle vier bis fünf Jahre ist ein Rad dann verschlissen“. Er genießt es, dass die modernen „unplattbaren“ Reifen und vor allem die heutigen Beleuchtungssysteme Sicherheit und Bequemlichkeit so erhöht haben. „Einen Nabendynamo mit Kondensator sollte bei keinem Fahrrad mehr fehlen“. Schon als Kind war für den in Nussloch aufgewachsenen Hans Rensch das Radfahren wichtig: „Damals teilte ich das Rad mit meinem Bruder“. Auch in den 22 Jahren, in denen er als Gemeindepfarrer der Johannes-Pfarrei tätig war, ließ sich fast alles mit dem Rad erledigen. Und die Entfernung zum Winzerkeller ist sowieso im Radius enthalten.

Nicht wenige Leser werden unseren ersten diesjährigen „Radler des Monats“ von Führungen durchs moderne Kelterhaus oder den Weinkeller, vielleicht auch von einer Weinprobe her kennen. Wie groß Renschs Fahrradhorizont ist, zeigt sich an seiner Erzählung von vielen Patientenbesuchen in der Heidelberger Kopfklinik („Da bin ich am Ende mit dem Rad so schnell am Krankenbett wie mit dem Auto, muß keinen Parkplatz suchen und spare noch Parkgebühren“) und z.B. daran, wie gut er die verschiedenen schönen Radwege nach Speyer kennt. „Wunderschön finde ich auch die Strecke nach Waldangelloch, da sind wir oft unterwegs“. Wie seine Frau hat Rensch die Karte ab 60, die etwa in schneereichen Zeiten, aber auch zu anderen Gelegenheiten ihren Nutzen zeigt. Wie sehr der sportliche Pfarrer – einmal Laufen und Schwimmen pro Woche kommen zum Radfahren mindestens dazu – den Wieslochern als Radfahrer ins Gedächtnis eingeprägt ist, zeigt sich an dem immer wieder mal zu hörenden Satz: „Oh, der Rensch hat ja auch ein Auto!“

Er nutzt es freilich so selten, dass Hans Rensch auch automatisch bei „Wir sparen eine Million“, der move-Verkehrsparkampagne teilnehmen konnte. Die Radwege in unserer Region haben sich seiner Einschätzung nach gut entwickelt in den letzten Jahrzehnten. Der Pfarrer wünscht move – und damit uns allen – viel Erfolg, „denn wenn viele Menschen Rad fahren, ist das auch ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung“.

RdM Hans Resch

RdM Hans Resch