Mitnahmenetze bilden eine Art Mittelding zwischen der recht offenen Zusteigermitnahme und der regelmäßigen Fahrgemeinschaft mit der Notwendigkeit stabiler Verabredungen und einer gewissen Abhängigkeit.
Eine gewisse Anzahl von Personen (etwa 10-30), die sich relativ regelmäßig auf der gleichen Strecke bewegen, machen sich miteinander bekannt und bieten einander die Mitnahme an.
Ein Beispiel: 15 Baiertaler Mitarbeiter einer Firma in Walldorf starten in der Regel morgens zwischen 8.20 und 8.40 Uhr, normalerweise jeder mit seinem eigenen Fahrzeug. Ihre Rückfahrt findet fast immer zwischen 17.00 und 18.30 Uhr statt. Wenn nun, um einen Anfang zu machen, zwei der 15 Teilnehmenden sich morgens mitnehmen lassen (diese Absprachen sind in der Regel relativ leicht zu treffen), haben Sie am Spätnachmittag 13 Möglichkeiten, sich nach Hause mitnehmen zu lassen, im Rahmen des Mitnahmenetzes. Voraussetzung ist die zeitnahe Information. Telefonnummern werden daher ausgetauscht, wenn möglich werden einfache hausinterne Internetlösungen zur kurzfristigen Benachrichtigung eingerichtet.
Im Rahmen von move wird nach wie vor angestrebt, derartige Fahrgemeinschaftsgruppen zu bilden; 2008 kam es noch nicht dazu; auch für 2009 läßt sich das noch nicht absehen.
Die Rede des neuen Verkehrsministers W. Hermann – “weg von der Hardware, hin zur Software” – lag gewissermaßen voll auf “move-Linie”. Das freut uns. Lesen Sie den RNZ-Beitrag zum Neujahrsempfang der Kreis-Grünen hier weiterlesen
Ein “Zentrum für umweltbewußte Mobilität” (ZuM) eröffnen ADFC, Ökostadt und VCD am 11.2. in Heidelberg am Bahnhof. Näheres finden Sie hier.
Die Radwege im Sprengel werden einheitlich beschildert, berichtet die RNZ. weiterlesen
Ein Anwohner zählte den Verkehr an der Einmündung der Schillerstraße in die Heidelberger Straße. weiterlesen