In einem Leserbrief äußert sich move-Projektleiter zum Wahlkampf-Thema “Umgehungsstraße Altwiesloch” bzw. zum Verhältnis von “move”-Erfolgen zu dieser anstehenden Entscheidung.
28.5.09 – veröffentlicht in der RNZ
Auch wenn es den move-Projektleiter freut, dass sich praktisch alle Parteien in ihren Flugblättern so positiv zu dem Projekt move stellen – in Sachen „Altwieslocher Umgehung“ gilt es folgendes festzuhalten: move wird von Befürwortern und (zugegeben mehr) Gegnern einer Umfahrung gestaltet, von Anfang an. Es soll zeigen, dass Linderungen für die Altwieslocher Bevölkerung schon heute nicht nur dringend nötig, sondern auch möglich sind. Das ist in Ansätzen schon gelungen. Tatsächlich hat der morgendliche Stau an Schulwerktagen in der östlichen Baiertaler Straße deutlich nachgelassen, in der Dielheimer Straße ist er tatsächlich praktisch verschwunden. Den move-Anteil an diesen Effekten kann man nach unseren Zahlen auf ca. 1/3 abschätzen. Genaueres dazu findet sich in der Zwischenbilanz (z.B. unter www.move21.de)
Altwiesloch ist freilich immer noch hoch belastet – und die Zahl der Umsteiger auf Bus und Rad oder der Teilnehmer an Fahrgemeinschaften, Zusteiger-Mitnahme etc. noch bei weitem nicht in einem Bereich, der jetzt schon sichere Aussagen für die Zukunft zulässt. Aber wir arbeiten dran! Zu einer vielleicht in 8-12 Jahren kommenden Umfahrung, egal welcher Variante, ist move nicht als Alternative zu sehen; selbstverständlich müsste so oder so – unabhängig von der GR-Entscheidung – „bis dahin“ und selbst danach noch intensiv daran gearbeitet werden, die Verhältnisse im „move-Sinn“ in unserer Region insgesamt zu verbessern. In der aktuellen Situation wünsche ich mir, dass move nicht unter-, aber auch nicht überschätzt wird.
Dass ich persönlich, bei einer Güterabwägung, mich gegen eine Straßenbaulösung ausspreche, soll nicht verschwiegen werden.
Wolfgang Widder, move-Projektleiter, Silvanerweg 11
Am 4. und 5. Mai gibt es in Altwiesloch bei der Klasse 9d der Realschule, die sich damit ihre Abschluss-Klassenfahrt verdient (s. Bild). Für 4,50 Euro sind Sie dabei!
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Bilder von den move-Aktivitäten bei den Nachhaltigkeitstagen und das Programm.
Wer sich über den „Laufenden Schulbus“, das Ruftaxi, die Bahncard 100 oder neue Elektroräder informieren will, vielleicht auch neugierig ist, was sich hinter „flinc“ oder „matchrider“, „Chainglider“, „Lyrics-Rollern“ oder dem „iMiEV“ verbirgt, sollte am 20. und 21. April zur Volksbank kommen.
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