Die Presse-Information zur neuen move-Kampagne “öfter mal abschalten!” finden Sie hier
Schon ab 10 Sekunden Standzeit lohnt es sich, an Ampeln (aber auch z.B. im Stau) den Motor auszuschalten. Viele der Wieslocher Ampeln haben Rotphasen von 50, 60, 70 oder 80 Sekunden. Das Verkehrsprojekt move – die Abkürzung steht bekanntlich für „MObilität bewahren, VErkehr sparen“ möchte mit dieser Kampagne – sie läuft bis Ende Juni – die vielen Autofahrerinnen und Autofahrer erreichen, deren Fahrzeug noch nicht über eine „Start-Stop-Automatik“ verfügen.
„Sicher erfordert der Motorstopp an der Ampel eine gewisse Souveränität. Zur Umstellung des Verhaltens empfehlen wir daher, damit an Ampeln zu beginnen, deren Rotphasen einem bekannt sind. Einfacher ist es auch zu üben, wenn man nicht der oder die Erste an der Ampel ist“, meint move-Projektleiter Wolfgang Widder.
Zusammen mit Thomas Scheck, der gerade sein freiwilliges ökologisches Jahr bei der Stadtverwaltung ableistet, und anderen move-Helfern verteilt er an den Ampeln in unregelmäßigen Abständen Faltblätter, die die Plakate an fünf innerörtlichen Ampelkreuzungen unterstützen. Deren Text kann auch unter www.move21.de eingesehen werden.
„Wenn der Motor abgeschaltet wird, sinkt die Abgasbelastung für vorbeilaufende Fußgänger wie wartende Radfahrer. Das alleine ist schon ein wichtiger Effekt“, meint Andrea Gärtner, Fachbereichsleiterin der Stadt. Ihr gefällt auch, dass die Kampagne zudem zum Lärmschutz und zum Klimaschutz beiträgt: „Einige Tausend Tonnen CO2 könnten jährlich eingespart werden, wenn die Autofahrer – allein an den Wieslocher Ampeln! – konsequent den Motor ausschalten.“
Und dann findet sich noch eine wichtige Information auf dem move-Faltblatt: „Ihr Geldbeutel freut sich: 3 Minuten Leerlauf = Verbrauch auf 1 km Fahrstrecke“!
move-Kampagne_Flyer_Öfter mal abschalten
Kontakt:
Wolfgang Widder, move-Projektleiter, info@move21.de, Tel.: 06222 50144
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