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move-„Radlerin des Monats“ im Januar: Christina Sandritter

move-„Radlerin des Monats“ im Januar: Christina Sandritter

move-„Radlerin des Monats“ im Januar: Christina Sandritter

„Ich fahre dreimal die Woche mit dem Fahrrad von Schatthausen über Maisbach, Nußloch nach Sandhausen und zurück. Dort bin ich Lehrerin an der Grundschule. Die Strecke ist sehr schön, manchmal stelle ich mir vor durch die Toskana zu fahren, wenn ich die sanften Hügel des Kraichgaus sehe, mit dem Steinsberg am Horizont.

Nach der Schule bin ich oft angespannt und kann beim Radeln meine Anstrengung abbauen. Wenn ich dann nach Hause komme, bin ich wieder bereit für die Anforderungen meiner drei Kinder. Außerdem esse ich soooooo gerne und wenn ich nicht Rad fahren würde, wäre ich schon eine Kugel. Ich bin stolz, dass ich jetzt beinahe ein ganzes Jahr mit dem Fahrrad unterwegs bin.

Es ist schön den Lauf der Jahreszeiten zu beobachten. Das Blühen der Obstbäume, die saftigen Wiesen im Sommer, die reifen Früchte im Herbst und jetzt die Fahrten bei sternenklarem Himmel in eisiger Luft.

Ich bin früh am Morgen unterwegs, wenn noch nicht so viele Autos fahren. Deshalb konnte ich schon einige Tiere beobachten: Bussarde, Fischreiher, Füchse – einer sogar mit einem Beutetier. Der Höhepunkt war die Geburt eines Kälbchens auf der Weide.

Das Radfahren ist für mich wie ein kleiner Ausflug vor und nach dem Arbeiten.“

Die 42 jährige, schon immer eine große Pferdefreundin, hat aber auch Kritisches anzumerken: „Auf meiner Strecke gibt es sehr viele Schlaglöcher und ich muss aufpassen, dass ich nicht stürze.“

Am Ende erzählt Christina Sandritter noch von einem nicht ganz ernsten Motiv fürs Radfahren, das Schatthäusern aber sicher einleuchtet: „Meine Jungs sind Radsportler, da muss man ja auch einigermaßen mithalten können.“ Vielen Dank!

move-"Radlerin des Monats" im Januar: Christina Sandritter

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