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move-Radlerin des Monats April: Susanne Rau

move-Radlerin des Monats April: Susanne Rau

Die neue Radlerin des Monats heißt Susanne Rau. Lesen Sie mehr über Sie hier

move-Radlerin des Monats April: Susanne Rau

„Zuerst will ich mal von einem unserer Radurlaube erzählen“. Susanne Rau hat zwei Kinder, 9 und 11 Jahre. „Wir sind von Orleans bis Langeais gefahren und haben uns dabei die Schlösser angesehen, die entlang der Loire wie eine Perlenkette aufgereiht sind. Insgesamt haben wir ca. 350 km in 10 Tagen zurück gelegt. Der Radweg ist sehr gut ausgeschildert und auch super mit Kindern befahrbar, da er überwiegend eben und autofrei ist und die Wege in der Regel asphaltiert sind. Lediglich in den großen Städten geht der Weg manchmal an befahrenen Straßen entlang. Die schöne Landschaft ist sehr abwechslungsreich und reich an historischen Sehenswürdigkeiten. Z.B. Schloß Chambord, Schloß Blois, die Gärten von Villandry, auch die Städte Blois und Tour sind sehenswert. In diesem Jahr haben wir uns den Donauradweg vorgenommen.“ Die Radlerin des Monats, April 2012, fährt freilich seit sechs Jahren auch im Alltag ständig mit dem Rad, sei es zur Arbeit als Lehrerin in Walldorf (sieben Kilometer von Tür zu Tür) oder zum Einkaufen. Da kommen gut 3000 km im Jahr zusammen. „Meine einzige Ausnahme: im Winter bei Schnee und Glatteis. Ich wohne ja in Wiesloch, einer mittelgroßen Stadt in der Nähe meines Arbeitsplatzes, damit ich mit dem Rad zur Arbeit fahren kann und einkaufen kann. Das war eine bewusste Entscheidung.“

Radfahren macht ihr schon an sich viel Spaß, „und so kann ich mich auf dem Weg zur Arbeit bewegen, dabei kann ich gut abschalten. Radfahren ist ein guter Kompromiss zwischen einigermaßen schnell vorankommen und trotzdem noch viel von der Umgebung sehen.“ Das gilt gerade auch, wenn Susanne Rau in Großstädten unterwegs ist. „Man sieht – etwa in Berlin – viel mehr als in U-Bahnschächten!“ Oft bietet es sich auch an ein Stück der Strecke mit der S-Bahn zu fahren und das Rad mitzunehmen.

Radfahrer erlebt Frau Rau allgemein als sehr hilfsbereit, wenn es darum geht sich gegenseitig zu helfen, sei es bei Pannen oder auf der Suche nach dem richtigen Weg. „Auch das muss mal gesagt werden!“ Und das: „ Der Radweg nach Walldorf geht auf der Wieslocher Seite und um die Brücke herum zu dicht an der Straße entlang. Das ist gefährlich! Ich finde es auch schade, dass man die Unterführung beim Bahnhof wegen der Treppe nicht benutzen kann. Denn dann könnte man zumindest auf Walldorfer Seite durch die Felder weit weg von der Straße fahren.“

move-Radlerin des Monats April 2012: Susanne Rau

move-Radlerin des Monats April 2012: Susanne Rau