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move-Radler des Monats August: Andreas Knopf

move-Radler des Monats August: Andreas Knopf

Andreas Knopf ist 52 Jahre alt, wohnt seit 7 Jahren in Wiesloch und arbeitet bei den Heidelberger Druckmaschinen. Das Radfahren ist nicht nur sein Hobby, sondern fest in seinen Alltag integriert. Es dient ihm als Entspannung und stellt gleichzeitig die Herausforderung für ihn dar, bestimmte Ziele zu erreichen.

Radfahren sei fester Bestandteil seines Lebens, so fährt er mehrere tausend Kilometer im Jahr. Mit seinem „normalen“ Fahrrad fährt er ganzjährig zur Arbeit und benutzt es auch für alle Erledigungen rund um Wiesloch. Mit seinem Crossrad dagegen fährt er in seiner Freizeit auf Feld-, Wald- und Radwegen im Kraichgau umher, im Urlaub ist er oft für eine Woche mit Packtaschen unterwegs, um Touren ins’ Blaue mit Start und Ziel in Wiesloch zu machen.

Weiterhin ist das Rennradfahren sein Sport, damit hält er sich fit und baut Kondition auf. Beim RSC Wiesloch findet er viele Gleichgesinnte, gemeinsam machen sie Ausfahrten in den Kraichgau, den Odenwald oder die Pfalz.

Was ihm besonders am Herzen liegt ist, dass alle Straßenverkehrsteilnehmer sorgsam und fair miteinander umgehen, aufeinander achten und Rücksicht nehmen sowie füreinander Verständnis aufbringen! Dabei möchte er an alle Straßenverkehrsteilnehmer appellieren, auch an die Radfahrer selbst. Bedingt durch die Tatsache, dass er sowohl als Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer und Autofahrer unterwegs ist, kann er sich in alle hineinversetzen und hat auch für alle Verständnis.

Der Weg zur Arbeit morgens und abends zwischen Wiesloch und Walldorf bedeutet für ihn, schnell, preiswert und umweltschonend zur Arbeit zu kommen. Er bedauert es, dass häufig auf dem Radweg geparkt wird z.B. beim Abholen von Pizza oder beim Anschauen von Autos und bei Ausfahrten Autos bis auf dem Radweg vorfahren z.B. beim Supermarkt oder an der Tankstelle. Leider sind auch häufig Glasscherben auf den Radweg zu verzeichnen – in manchen Städten – z.B. in Heidelberg – gibt es dafür ein „Scherbentelefon“ -. Unschön ist, dass der Radweg im Winter nicht früh morgens bereits geräumt und gestreut wird. Schön dagegen ist, dass so viele mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren – man sieht sich zur gleichen Zeit und grüßt sich oft schon.

In seiner Freizeit beim Radfahren auf den Feld-, Wald- und Radwegen im Kraichgau genießt er die Natur in allen Jahreszeiten. Er findet die Landschaft vor Ort wunderschön, so dass er manchmal sogar denkt, im Urlaub zu sein, z.B. wenn er durch die Weinberge fährt und die Sonnenblumen ihn anlachen. Auf den Wegen findet er es wichtig, besonders auch auf kleine Kinder zu achten. Sie fahren häufig unsicher, erschrecken beim Klingeln, weichen nach allen Seiten aus oder können oft noch nicht richtig geradeaus fahren. Verunsichert fühlt er sich durch Hunde, die auf den Wegen frei umherlaufen, weil er nicht weiß, wie diese reagieren. Schade findet er es, wenn Wege extrem verschmutzt sind, auf Sand oder kleinen Steinen kann man gefährlich rutschen, auch die Pferdeäpfel zwischen Wiesloch und Rauenberg stoßen bei ihm nicht gerade auf Begeisterung.

Beim Rennradfahren wird hauptsächlich die Straße benutzt. Rennradfahrer sind für den belebten Radweg viel zu schnell, und natürlich müssen sich die Rennradfahrer auch an die Straßenverkehrsregeln halten. Faszinierend ist für ihn das Fahren im Team, wo nicht mehr das einzelne Fahrrad zählt. In kleineren Gruppen fährt man in einer Reihe hintereinander, in großen Gruppen fährt man in Zweierreihen, damit die Gruppe kompakter zum Überholen ist. Je nach Tagesform fährt man vorne im Wind, was anstrengender ist oder hinten im Windschatten, was weniger anstrengend ist. Er hat dabei erlebt, dass Autofahrer häufig für Radfahrer auf der Straße wenig oder kein Verständnis haben. Gefährlich wird es, wenn Radfahrer auf der Straße von Autos geschnitten werden bzw. diese extrem dicht vorbeifahren. Seiner Meinung nach machen die Autofahrer sich nicht bewusst, dass sie damit einen Radfahrer oder eine Radfahrergruppe auf das Extremste gefährden können.

Andreas Knopf ist es ein Anliegen, mit diesem Artikel für mehr Verständnis aller Verkehrsteilnehmer untereinander zu werben und vielleicht auch den einen oder anderen für das Radfahren zu begeistern. Es wäre schön, sich freundlich grüßend auf der Straße oder auf den Feld-, Wald- und Radwegen um Wiesloch herum zu treffen!!!

move-Radler des Monats August 2012: Andreas Knopf

move-Radler des Monats August 2012: Andreas Knopf