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move: Häufig gestellte Fragen zur „Zusteiger-Mitnahme“

move: Häufig gestellte Fragen zur „Zusteiger-Mitnahme“

Ein wichtiger Baustein im Rahmen des Verkehrsprojekts „move“ ist die sogenannte Zusteiger-Mitnahme. Einige der immer wieder gestellten Fragen sollen im folgenden beantwortet werden.

Quelle: Mitteilungsblatt Dielheim vom 28.3.

Was will move mit der Zusteiger-Mitnahme erreichen?
Das System schafft eine weitere Möglichkeit, mobil zu sein. Gleichzeitig wird das Auto besser ausgenutzt. Damit wird Verkehr „gespart“. Das gilt für die morgendlichen Stausituationen in Altwiesloch, aber auch für die gesamte Region um Dielheim und Wiesloch.

Kann ich mitmachen, auch wenn ich mich in meinen Fahrzeiten nicht festlegen kann?
Grade dann ist das System ideal! Im Gegensatz zur verbindlichen klassischen Fahrgemeinschaft – die move auch fördert, über die „MIFAZ“- Mitfahrzentrale – funktioniert die Zusteiger-Mitnahme ohne vorherige Absprache: Wenn keine Personen mit Fahrzielschild an der Haltestelle bzw. Straße stehen, kommt auch keine Mitnahme zustande.

Besteht eine Verpflichtung zur Mitnahme?
Nein. So wie die Zusteige-Interessierten entscheiden, ob sie mitfahren, entscheiden die Autofahrer, ob sie mitnehmen. Die Motive dafür sind Privatsache.

Wenn ich gar nicht so weit fahre, wie das Schild anzeigt: Macht es Sinn, denjenigen mitzunehmen?
Wenn die Richtung „stimmt“: Bieten Sie das einfach an!

Kann das System nicht missbraucht werden?
Durch die Registrierung und Anmeldung, die Ausweise und Aufkleber ist ein großes Maß an Sicherheit gegeben. Informieren Sie sich gegenseitig, bei wem Sie einsteigen bzw. wen Sie mitnehmen, lassen Sie sich Ausweis bzw. Aufkleber mit Adresse zeigen, steigen Sie nur bei Autofahrern ein, die den Aufkleber angebracht und das Adressfeld ausgefüllt haben.

Werde ich als Autofahrer nicht „ausgenutzt“?
Um zwischen den zwei Beteiligten eine Art „Gleichrangigkeit“ herzustellen, wird empfohlen, jede Fahrt mit einem Euro, als eine Art pauschaler Benzinkostenbeteiligung, zu bezahlen. Das ist – umgekehrt – auch keine Ausnutzung des Mitfahrers, der ja ansonsten auch Kosten für seine Beförderung bezahlen muß.

Wer soll denn überhaupt mitfahren?
Am stärksten ist die „Sparwirkung“ natürlich, wenn Autofahrer ihr Fahrzeug stehen lassen und sich stattdessen mitnehmen lassen. Vielleicht sogar, um einen persönlichen Beitrag zu leisten zur Verkehrsreduzierung! Dazu kommen Personen, die ansonsten mit dem Bus oder Rad fahren, aus irgendwelchen Gründen das aber in diesem Fall nicht tun können oder wollen. Wenn das System „läuft“, wenn genügend Teilnehmer dabei sind, ist es vielleicht sogar schneller als manch andere Mobilitätsvariante!

Wie kann man sich anmelden?
Das geht übers Internet (www.move21.de), mit der Registrierungsbestätigung und dem Personalausweis dann zur Sparkasse oder zum Bürgerbüro im Rathaus bzw. in die Sprechstunde von Herrn Wonschik. Dort sind Aufkleber, Fahrzielschilder, Ausweise kostenlos erhältlich.

Geht das auch ohne internet?
Im Bürgerbüro bzw. Ortschaftshaus geht’s auch in einem Zug. Personalausweis nicht vergessen!
Nähere Informationen: info@move21.de , Telefon: 06222 50144