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move Erfolg: neue Wartehäuschen

move Erfolg: neue Wartehäuschen

Auf Initiative der move-ÖPNV-Gruppe werden vier Bushaltestellen mit Wartehäuschen ausgesattet

Bericht der RNZ vom 11.12.09:

Radbrücke und Wartehäuschen
Beschlüsse aus Wieslochs Technik- und Umweltausschuss

(aot) In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt wurde die Erneuerung der Rad- und Fußgängerbrücke Münchäckerweg mit 109 000 Euro an eine Firma in Achern vergeben. Konstruktion, Geländer und Gesamteindruck hatten die Auswahl-Kommission überzeugt. Außerdem entschied man sich für einen Recyclingbelag anstelle des ausgeschriebenen Polyurethanbelages, der bei gleicher Lebensdauer eine Ersparnis von rund 9000 Euro verspricht. Die vorhandene Holzbrücke aus dem
Jahr 1988 ist wegen ihres schlechten baulichen Zustandes nicht mehr zu sanieren.

Der Ausschuss beschloss auch, vier Bushaltestellen mit Wartehäuschen auszustatten. Dies geht auf eine Initiative der „Move-Arbeitsgruppe ÖPNV“ zurück, die den Ist-Zustand aller Bushaltestellen erfasst und Verbesserungsvorschläge gemacht hatte. Nach Rücksprache mit der SWEG und der Prüfung von zusätzlichen Haltestellen in der Nähe von Senioreneinrichtungen will man nun Häuschen am Hoschketkreisel (stadteinwärts), Friedhof (stadteinwärts), Martin-Luther-Straße (stadtauswärts) und Alte Heerstraße (Westseite) aufstellen. Weitere Vorschläge für die Baiertaler Straße oder das Bürgerhaus Altwiesloch können vorerst nicht realisiert werden, da sie mit kostenaufwändigen Baumaßnahmen verbunden wären. Für verschiedene Haltestellen im gesamten Stadtgebiet sind zusätzlich zehn Sitzbänke und fünf Papierkörbe geplant. Außerdem sollen in und um die Fußgängerzone in der Rathausgasse, Hesselgasse und Schwetzinger Straße Fahrradständer aufgestellt werden. Die Montage ist für Frühjahr nächsten Jahres vorgesehen.

In der Gemeinderatssitzung im Juli hatte man beschlossen, eine Straße als Pilotprojekt mit LED-Leuchten zu bestücken und dafür Infrastruktur-Zuschüsse in Anspruch zu nehmen. Die Ausleuchtung sei effizienter und die Lampen hätten einen wesentlich geringeren Energieverbrauch als herkömmliche, sie müssen allerdings in geringeren Abständen aufgestellt werden. Das Konjunkturprogramm des Bundes fördert jedoch nur die Erneuerung von Mastaufsätzen und nicht das Versetzen der Masten. Für das Projekt wurde die Ringstraße zwischen Messplatzstraße und Schwetzingerstraße gewählt, da die Beleuchtung veraltet ist. Hier sollten Kosten und Amortisationszeit ermittelt werden.
Nachdem drei Angebote vorliegen, schlug nun die Verwaltung vor, auf das Pilotprojekt zu verzichten, da die Leuchten-Hersteller nicht genügend Erfahrung hätten und noch nicht serienreif produzierten. Außerdem würde sich die Bestückung mit LED-Leuchten bei einer voraussichtlichen Laufzeit von zwölf bis 15 Jahren nicht amortisieren. Der Ausschuss schloss sich dem einstimmig an.