Bild_kopf
Mit flinc von Baiertal zur CeBIT

Mit flinc von Baiertal zur CeBIT

Wie er mit flinc mit seinem Freund von Baiertal zur CEBIT nach Hannover fuhr, berichtet flinc-Animateur Stefan Brinkmöller.

15.3.2012

Mit flinc von Baiertal zur CeBIT

Auf der CeBIT waren Richard Treu und Stefan Brinkmöller auch im letzten Jahr. Damals ging es früh morgens mit dem Zug hin und abends genauso zurück. Ein ganz schön langer und vor allem auch ein sehr teurer Tag! Das sollte sich dieses Jahr also am besten nicht wiederholen, vor allem weil beide dieses Jahr auch als Gastredner zur CeBIT fuhren. Ein Glück, dass ein alter Freund von Stefan mittlerweile in Hannover studiert und so war für eine günstige Übernachtung gesorgt. Blieb also noch die Bahnfahrt, die aufgrund der kurzfristigen Planungszeit schon fast 300 € für Hin- und Rückfahrt kosten sollte.

Also legte Stefan bei der innovativen Mitfahrvermittlung flinc die entsprechenden Mitfahrwünsche an. Es wurden ihm direkt mehrere Fahrvorschläge für die Hinfahrt angezeigt, von denen einer sehr vielversprechend aussah. Durch näheres Betrachten stellte sich aber schnell heraus, dass der Umweg, den der Fahrer zu machen hätte, um die beiden wie gewünscht an der Haustür abzuholen, zu groß sei und dadurch eine Zusage des Fahrers recht unwahrscheinlich gewesen wäre. Deswegen verlegte er den gewünschten Abholort zwei Orte weiter auf einen Pendlerparkplatz direkt an der Autobahnauffahrt. Der Umweg hatte sich mehr als halbiert und die Zusage war wahrscheinlich. Dafür mussten sie morgens aber mit dem Auto bis zum Parkplatz gebracht werden. Dies war aber nicht so schlimm, da sie sonst bis zum deutlich weiter entfernten Bahnhof in Heidelberg gebracht hätten werden müssen. Über das flinc interne Benachrichtigungssystem hatte Stefan zudem Kontakt mit dem Fahrer aufgenommen und so stand einer Zusage nichts mehr im Weg.

Die Fahrt
Morgens um 5:30 fuhr Jürgen Fischer, der eine Stunde zuvor in der Nähe von Stuttgart gestartet war, pünktlich auf den abgemachten Parkplatz auf, wo die beiden Studenten schon warteten. Es ging also sofort los Richtung CeBIT, die auch das Ziel von Herrn Fischer war. Auf der Fahrt wurde sich rege über flinc, Politk und Technik unterhalten, sodass die Fahrzeit wie im Fluge verstrich und man pünktlich um 9 Uhr auf einem der Messeparkplätze stand. Für die Fahrt zahlten sie die vom System vorher berechneten Spritkostenanteil von 50 €, über 110 € weniger als die Bahnfahrt! Es hat sich also für beide Seiten gelohnt.

Wie funktioniert flinc?
Nach der Fahrt kann man sich bei flinc auch noch gegenseitig bewerten. Diese Bewertung ist für alle bei flinc Registrierten sichtbar und kann einem bei zukünftigen Vermittlungen eine wichtige Hilfe sein, ob ein Mit-/Fahrer vertrauenswürdig ist oder nicht. Zudem kann man bei flinc ein eigens Profil anlegen und dies auch mit seinem Facebook-Account verknüpfen oder seine Handynummer verifizieren lassen. Neudeutsch heißt flinc deswegen nicht Mitfahrzentrale sondern „Social Mobility Network“. So ein Netzwerk funktioniert aber nur, wenn es genügend Angebot und Nachfrage gibt. Seit dem Start vor knapp einem Jahr haben sich über 55.000 Menschen bei flinc angemeldet und schon über 650.000 Fahrten und über 200.000 Mitfahrten angelegt. Dabei ist es egal, ob es sich um Kurz- oder Langstrecken handelt oder ob diese schon lange vorher geplant sind oder ganz spontan eingetragen werden, denn flinc kann man nicht nur übers Web (www.flinc.org) erreichen, sondern auch über eine sogenannte Android- oder iOS-App bedienen. flinc ist sogar in die iOS-Navigationssysteme von Navigon und Bosch integriert und kann somit noch live ins Auto Fahrten vermitteln. Diese Funktion ist eine absolute Weltneuheit.