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Midkom-Ideen ergänzen sich gut mit den move-Ansätzen

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Midkom-Ideen ergänzen sich gut mit den move-Ansätzen

24. Juni 2008

Presse-Information

Midkom-Ideen ergänzen sich gut mit den move-Ansätzen

„Wir können viel voneinander lernen“, meinte der Darmstädter Informatiker Rolf Benz bei seinem Vortrag im Altwieslocher Bürgerhaus. Benz ist Projektleiter von MIDKOM, gewissermaßen einer „move-Schwester“, die in vier Gemeinden im Umland von Darmstadt angesiedelt ist. MIDKOM steht für „Mobilität In Den KOMmunen“ und arbeitet vor allem mit zwei Elementen: Anruf-Sammel-Taxen und Bürgerbussen. Das System ist vollkommen „bedarfsgesteuert“, keine Fahrt findet ohne Anforderung statt. Eine webbasierte Leitstelle sorgt für optimale Koordination. Als drittes Element wird die Mitfahrvermittlung im Privatfahrzeug – ähnlich wie MIFAZ und Zusteiger-Mitnahme bei move – in den kommenden Monaten eingeführt. Während Benz in der Diskussion die Wieslocher Vorgehensweisen hervorhob und als Anregung für die MIDKOM-Strategien mitnahm, stellte sich aus Wieslocher Perspektive besonders die „Heimfahrtsicherung“ als guter Baustein für eine move-Weiterentwicklung heraus. Ist doch das Argument der ungesicherten abendlichen Rückfahrt in vielen Fällen ein Hindernis, sich auf Fahrgemeinschaften einzulassen, nicht zuletzt in Zeiten der „Gleitzeit“. Neben Car-Sharing-Lösungen, die von Firmen eingeführt werden könnten, sind sichere Abholdienste z.b. durch ein Sammeltaxi ähnlich wie im MIDKOM-Modell eine große Chance, den move-Ansatz zu vervollständigen.
Die move-Organisatoren weisen darauf hin, dass am 15.7. ein weiterer Vortrag ein anderes „Schwester-Modell“ vorstellen wird: CARRIVA. Hier handelt es sich um einen Mitfahrclub für Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens.

Kontakt: Wolfgang Widder, move-Projektleiter, Tel.: 06222 50144, info@move21.de