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Malsch bekommt seinen „Lückenschluss“ nach Mühlhausen

Malsch bekommt seinen „Lückenschluss“ nach Mühlhausen

Die Radwege in unserer Umgebung – hier in Wieslochs Süden – werden weiter ausgebaut.

Die Radwege in unserer Umgebung – hier in Wieslochs Süden zwischen Malsch und Mühlhausen – werden weiter ausgebaut.
Darüber berichtete unlängst die Gemeinde-Rundschau Malsch (C. Stegmaier):

Malsch bekommt seinen „Lückenschluss“ nach Mühlhausen
Der Rhein-Neckar-Kreis plant im Rahmen eines Klimaschutzkonzeptes den Aufbau eines kreisweiten Radverkehrsnetzes. Um die ortskundigen Bürger frühzeitig in das „Mobilitätskonzept Radverkehr“ einzubinden, wurden regionale Veranstaltungen durchgeführt, eine davon am 26.11.2014 in Wiesloch. An diesem Treffen hatte unser Ortsverband teilgenommen, um Vorschläge zum weiteren Ausbau der Radwege für unsere Gemarkung aufzuzeigen. Dem Gemeinderat wurden nun die Ergebnisse der Vorplanung und Kartenmaterial durch das Straßenbauamt Rhein-Neckar zur Verfügung gestellt.

Für Malsch vorrangig ist der baldige Ausbau des „Lückenschlusses“ nach Mühlhausen, beginnend am Kreisel beim „Malscher Hof“, die L 546 folgend bis zur Straße nach Rettigheim (K 4167), dann über die Obstanlagen weiter nach Mühlhausen. Diese Strecke ist schon länger beim Landratsamt und Regierungspräsidium Karlsruhe in Planung und soll nun zügig umgesetzt werden. Der grüne Ortsverband sprach sich bei der Wieslocher Veranstaltung weiterhin für eine direkte Verbindung über den Rotenberger Wald nach Rotenberg aus. Die landschaftlich reizvolle Route würde die Weiterfahrt nach Mühlhausen und Wiesloch gleichermaßen ermöglichen. Diese Streckenführung solle bei einem Ortstermin der Verkehrsbehörden und des Regierungspräsidiums am vergangenen Donnerstag nochmals begutachtet werden, so die Mitteilung durch Bürgermeisterin Sibylle Würfel.

Leider zeigt die Streckenführung im weiteren Verlauf auch Schwächen. Die Radfahrer werden auf dem Weg von Mühlhausen zum Bahnhof Rot-Malsch durch die Hauptstraße geleitet. Hier ist nur für Ortskundige der sichere Weg Friedhofstraße – Ringstraße – Alte Poststraße – Kolpingstraße bekannt.Bei der Gemeinderatssitzung wurde von verschiedenen Seiten auch die Wichtigkeit von Fahrbahnmarkierungen angesprochen. Als positives Beispiel sei die rote Markierung zum Bahnhof Rot-Malsch (Einfahrt Gewerbegebiet) genannt. Bürgermeisterin Würfel sah im Rahmen einer sog. „Verkehrsschau“, also eines Treffens der Verkehrsbehörden vor Ort, die Möglichkeit solche Vorhaben zu diskutieren.

Die Initiative des Rhein-Neckar-Kreis ist Teil einer landesweiten Strategie zur Förderung nachhaltiger Mobilität (RadKULTUR). Das Routennetz in unserem Kreis umfasst ca. 1000 km und beinhaltet die Anschlüsse an benachbarte Landkreise und Bundesländer Dabei soll die Radverkehrsinfrastruktur systematisch und bedarfsorientiert ausgebaut werden. Weitere Informationen hierzu unter: Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg und Ministerium für Verkehr und Infrastruktur.