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	<title>move - Mobilität bewahren, Verkehr sparen ... in Wiesloch, Dielheim und Rauenberg</title>
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	<description>move21 es bewegt sich was in Wiesloch, Altwiesloch, Dielheim und Rauenberg</description>
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		<title>&#8220;Wenn man sich vor Ort nicht einig ist &#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 17:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>move21</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rede des neuen Verkehrsministers W. Hermann – “weg von der Hardware, hin zur Software” – lag gewissermaßen voll auf “move-Linie”. Das freut uns. Lesen Sie den RNZ-Beitrag zum Neujahrsempfang der Kreis-Grünen hier (zum Lesen/Vergrößern das Bild anklicken)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rede des neuen Verkehrsministers W. Hermann – “weg von der Hardware, hin zur Software” – lag gewissermaßen voll auf “move-Linie”. Das freut uns. Lesen Sie den RNZ-Beitrag zum Neujahrsempfang der Kreis-Grünen hier<span id="more-4238"></span></p>
<div id="attachment_4239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/120131-RNZ-zu-Grünen-Neujahrsempfang.jpg"><img src="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/120131-RNZ-zu-Grünen-Neujahrsempfang-500x410.jpg" alt="120131 RNZ zu Grünen-Neujahrsempfang.jpg" title="120131 RNZ zu Grünen-Neujahrsempfang" width="500" height="410" class="size-medium wp-image-4239" /></a><p class="wp-caption-text">120131 RNZ zu Grünen-Neujahrsempfang.jpg</p></div>
<p><em>(zum Lesen/Vergrößern das Bild anklicken)</em></p>
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		<title>Zentrums für umweltbewusste Mobilität in Heidelberg</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 19:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>move21</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein &#8220;Zentrum für umweltbewußte Mobilität&#8221; (ZuM) eröffnen ADFC, Ökostadt und VCD am 11.2. in Heidelberg am Bahnhof. Näheres finden Sie hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#8220;Zentrum für umweltbewußte Mobilität&#8221; (ZuM) eröffnen ADFC, Ökostadt und VCD am 11.2. in Heidelberg am Bahnhof. Näheres finden Sie <a href="http://www.adfc-bw.de/heidelberg/joomla/index.php/aktionen-mainmenu-34/35-aktionen/403-eroeffnung-des-zentrums-fuer-umweltbewusste-mobilitaet-zum" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Die Radwege im Sprengel werden einheitlich beschildert</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 11:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>move21</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Radwege im Sprengel werden einheitlich beschildert, berichtet die RNZ. Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung vom 29. Dez. 2011 zum Vergrößern anklicken &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Radwege im Sprengel werden einheitlich beschildert, berichtet die RNZ. <span id="more-4209"></span></p>
<p>Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung vom 29. Dez. 2011<br />
zum Vergrößern anklicken &#8230;</p>
<div id="attachment_4210" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/111229-RNZ-zu-Radwege-Beschilderung.jpg"><img src="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/111229-RNZ-zu-Radwege-Beschilderung-500x399.jpg" alt="111229 RNZ zu Radwege-Beschilderung" title="111229 RNZ zu Radwege-Beschilderung" width="500" height="399" class="size-medium wp-image-4210" /></a><p class="wp-caption-text">111229 RNZ zu Radwege-Beschilderung</p></div>
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		<title>Verkehrszählungen an der Schillerstraße – ein Bürger engagiert sich.</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 11:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>move21</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Schillerstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrszählung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Anwohner zählte den Verkehr an der Einmündung der Schillerstraße in die Heidelberger Straße. Verkehrszählungen an der Schillerstraße – ein Bürger engagiert sich. Gerhard Flaig wohnt in der Schillerstraße 1 in Wiesloch. Von seinem Balkon aus hat er einen glänzenden Überblick über die Geschehnisse an einem der neuralgischen Punkte des Wieslocher Straßenverkehrs. In knapp drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Anwohner zählte den Verkehr an der Einmündung der Schillerstraße in die Heidelberger Straße. <span id="more-4194"></span></p>
<p><strong>Verkehrszählungen an der Schillerstraße – ein Bürger engagiert sich.</strong></p>
<p>Gerhard Flaig wohnt in der Schillerstraße 1 in Wiesloch. Von seinem Balkon aus hat er einen glänzenden Überblick über die Geschehnisse an einem der neuralgischen Punkte des Wieslocher Straßenverkehrs. In knapp drei Juli-Wochen beobachtete der Vierundsiebzigjährige morgens, mittags und am Spätnachmittag Autoverkehr und Radler. Die ermittelten Zahlen können helfen, die seit langem beklagte Situation einzuschätzen.</p>
<p>Vorneweg eine Beobachtung zur Verkehrsdisziplin: „Ich konnte feststellen“, so Herr Flaig, dass sich die jüngeren Radfahrer zum ganz großen Teil ausgesprochen vernünftig verhalten, umsichtig, sich richtig einfädelnd. Die älteren Jugendlichen dagegen nehmen sich recht oft heraus, die Heidelberger Straße in riskanter Weise direkt zu queren. Dadurch entstehen gefährliche Situationen.“<br />
Gerhard Flaig ist übrigens selbst viele Jahre in den Sommermonaten mit dem Rad zur Arbeit nach Heidelberg gefahren – aus dieser Zeit stammt auch seine Erfahrung, dass es für Radler das beste sei, wenn sie im Straßenverkehr „mitschwimmen“.</p>
<p>Jetzt zu seinen Zahlen. Wir konzentrieren uns auf die Werte für die morgendliche Stunde zwischen 7 und 8 Uhr. Wer noch weitere Zahlen nutzen will – Gerhard Flaig wird sie gerne zur Verfügung stellen (Telefon: 53546).</p>
<p>Zunächst zum Autoverkehr: Betrachtet man die in die Schillerstraße einmündenden Fahrzeuge, so kommen im Schnitt etwa 36 Autos aus südlicher Richtung, rund 65 aus nördlicher Richtung. In der umgekehrten Richtung, also von Osten auf der Schillerstraße sich nähernd, zählte Flaig im Schnitt 203 Fahrzeuge, die sich in Richtung Heidelberger Straße nach Norden bewegten, deutlich weniger, nämlich 36, fuhren links abbiegend Richtung Süden. Von seinem Beobachtungsposten konnte er allerdings nicht erkennen, wieviele die Schillerstraße nur als Durchgangsstraße nutzten, ebenso, wie hoch der Anteil derer ist, die von der Heidelberger Straße gleich wieder in die Gerbersruhstraße abbiegen.</p>
<p>Jetzt zum Radverkehr. Auch hier geht es um die Zahlen für die Stunde zwischen 7 und 8 Uhr. Flaig ermittelte hier im Durchschnitt 42 Radfahrer, etwa 2/3 davon Schüler. Wie dieser Wert eingeschätzt werden muss, ist sicher nicht leicht zu entscheiden – unser Verkehrsforscher hält ihn für eher gering. Er schätzt die Gefahren, die durch eine hier vorgeschlagene Ampelanlage neu entstünden, für größer als den Nutzen einer solchen Querungshilfe. Auch wenn die Meinungen hierzu sicher geteilt sein werden – zunächst ist hier einem Bürger zu danken, der seine Freizeit zur Verfügung stellte, um die Planungen an dieser kritischen Ecke auf eine erste Zahlengrundlage zu stellen! Ergänzend sei auf die Ergebnisse einer Umfrage zu der Problematik durch die Stadtverwaltung hingewiesen, die aus dem T+U-Ausschuss-Protokoll vom 14. September zu entnehmen ist.</p>
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		<title>move-Newsletter Nr. 51 vom 22. Dezember  2011</title>
		<link>http://move21.de/move-newsletter-nr-51-vom-22-dezember-2011/</link>
		<comments>http://move21.de/move-newsletter-nr-51-vom-22-dezember-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 11:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>move21</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe move-Interessierte, folgende Themen behandeln wir im letzten 2011er- Newsletter: 1. Neuer move-flinc-Flyer 2. Zum Bahnhof (und dann weiter) ab Ringstraße 3. Die Radler des Monats im letzten Quartal 4. Ein Jahr “Radfalle” 5. Drei Zeitungsartikel 1. Neuer move-flinc-Flyer Mit einem neuen Flyer macht move darauf aufmerksam, für was es steht – und unterstützt zugleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe move-Interessierte, </p>
<p>folgende Themen behandeln wir im letzten 2011er- Newsletter:</p>
<p>1. Neuer move-flinc-Flyer<br />
2. Zum Bahnhof (und dann weiter) ab Ringstraße<br />
3. Die Radler des Monats im letzten Quartal<br />
4. Ein Jahr “Radfalle”<br />
5. Drei Zeitungsartikel<br />
 <span id="more-4191"></span></p>
<p><strong>1. Neuer move-flinc-Flyer</strong><br />
Mit einem neuen Flyer macht move darauf aufmerksam, für was es steht – und unterstützt zugleich (auf der Rückseite) flinc. Schauen Sie sich den in Wiesloch ausliegenden Flyer <a href="http://move21.de/neuer-move-flyer-mit-flinc/#more-3951" target="_blank">hier</a> an. </p>
<p><strong>2. Zum Bahnhof (und dann weiter) ab Ringstraße</strong><br />
move hat zum Fahrplanwechsel wieder eine Übersicht aller Wieslocher Bahnverbindungen von und nach Heidelberg, Mannheim, Bruchsal und Karlsruhe zum Fahrplanwechsel zusammengestellt, mit den passenden Busanschlüssen von und zur Wieslocher Ringstraße. Vielen Dank, Manfred Stindl! <a href="http://move21.de/zum-bahnhof-ab-ringstrase/#more-4170" target="_blank">Siehe</a>&#8230; </p>
<p><strong>3. Die Radler des Monats im letzten Quartal</strong><br />
Hier die drei Porträts: </p>
<li>Im Oktober waren es drei Jugendliche, <a href="http://move21.de/max-bergmeier-und-simon-und-philipp-grieb-%E2%80%93-move-radler-des-monats-oktober/#more-3897" target="_blank">Max Bergmeier sowie Simon und Philipp Grieb</a>.</li>
<li> Im November traf es <a href="http://move21.de/steuerberater-claus-thorsten-hertlein-%E2%80%93-radler-des-monats-november/#more-4000" target="_blank">Claus-Thorsten Hertlein</a>.</li>
<li>und im Dezember die <a href="http://move21.de/elsbeth-und-gunther-schnepf-aus-baiertal-move-radler-des-monats-dezember/" target="_blank">Baiertaler Eheleute Elsbeth und Gunther Schnepf</a>. </li>
<p><strong>4. Ein Jahr “Radfalle” </strong><br />
Die einjährige Befragungsbilanz auf der Internetseite <a href="http://www.wiesloch.radfalle.de" target="_blank">www.wiesloch.radfalle.de</a> bringt etliche wichtige Hinweise auf Schwachstellen im hiesigen Radwegenetz bzw. Gefahren für Radfahrer. Die Liste ergänzt das Ergebnis des 1. Verkehrsforums.<br />
<a href="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/Radfallen-Wiesloch-Nov20110-Nov2011.pdf" target="_blank">Näheres &#8230;</a> </p>
<p><strong>5. Drei Zeitungsartikel </strong><br />
Mancherorts wird darüber nachgedacht, wie neuartige Verkehrsansätze aussehen können. Drei Artikel dazu:<br />
a) “<a href="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/RNZ-19Okt2011-So-wird-jede-Fahrt-zur-Gemeinschaft.pdf" target="_blank">Matchrider</a>” in Heidelberg am Start.<br />
b) Nordhessisches Modell “<a href="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/RNZ-29Okt2011-Einsteigen-lassen-und-kassieren.pdf" target="_blank">Mobilfalt</a>”.<br />
c) <a href=" http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/maut-der-grosse-traum-von-weniger-staus-11486430.html#comments" target="_blank">Maut</a>: Der große Traum von weniger Staus:</p>
<p>Weihnachtliche Grüße</p>
<p>Ihr move-Sprecher</p>
<p>Wolfgang Widder</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Elsbeth und Gunther Schnepf aus Baiertal – move-Radler des Monats Dezember</title>
		<link>http://move21.de/elsbeth-und-gunther-schnepf-aus-baiertal-move-radler-des-monats-dezember/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 22:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>move21</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radler des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Rad]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ehepaar Schnepf fährt bereits seit einigen Jahren mit dem Rad zur Arbeit. Elsbeth Schnepf arbeitet bei Betty Barclay in Nussloch, ihr Mann Gunther bei der Lincoln GmbH im Walldorfer Industriegebiet. Der 52jährige Gunther Schnepf war eigentlich ein Läufer. Doch Knieprobleme zwangen ihn vor rund acht Jahren, die Sportart zu wechseln. Anfangs radelte er nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ehepaar Schnepf fährt bereits seit einigen Jahren mit dem Rad zur Arbeit. Elsbeth Schnepf arbeitet bei Betty Barclay in Nussloch, ihr Mann Gunther bei der Lincoln GmbH im Walldorfer Industriegebiet.<br />
<span id="more-4185"></span><br />
Der 52jährige Gunther Schnepf war eigentlich ein Läufer. Doch Knieprobleme zwangen ihn vor rund acht Jahren, die Sportart zu wechseln. Anfangs radelte er nur privat am Wochenende. Irgendwann begann er dann, auch zur Arbeit mit dem Rad zu fahren. Schnell entdeckte er, dass er mit dem Rad fast schneller unterwegs war als mit dem Auto. Der Gedanke, dabei auch noch etwas für die Umwelt zu tun und den Geldbeutel zu schonen, gefiel ihm immer besser. Gunther Schnepf radelt inzwischen fast ganzjährig, außer bei starkem Regen, Eis und Schnee. Er trägt Funktionskleidung und fährt nie ohne Helm. Und seit geraumer Zeit besitzt er sogar zwei Fahrräder, ein Rennrad für den Weg zur Arbeit und für die MLP-Touren von rund 160 Kilometern am Tag, an denen er mit großer Begeisterung teilnimmt, und ein Cross-Rad für die Freizeitfahrten mit seiner Frau Elsbeth.</p>
<p>Elsbeth Schnepf fing vor 6 Jahren im Alter von 48 an, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Bis dahin war sie nur am Wochenende mit Mann und Sohn per Fahrrad unterwegs gewesen. Irgendwann wurde bei ihr Bluthochdruck festgestellt. Eigentlich hätte sie Tabletten nehmen sollen. Doch sie wollte einen anderen Weg finden und informierte sich. Und so fiel der Entschluss, es mit dem Fahrrad zu versuchen. Wirklich toll fand sie den Gedanken nicht, morgens in Baiertal den Berg überwinden und die Strecke ans andere Ende von Nussloch bewältigen zu müssen. Doch mit der Zeit entwickelte sie Kondition und bekam recht schnell den Bluthochdruck in den Griff. Das war Motivation genug. Heute benötigt sie für den Weg über die Lederschenstraße, die Karl-Hermann-Zahn-Straße, den Baiertaler Buckel runter nach Altwiesloch, dann über den Osteingang durch das PZN-Gelände vorbei an der Großküche und dann von der Wilhelmshöhe auf dem Fahrradweg nach Nussloch bis zur Firma nur noch rund 20-25 Minuten. Auch sie genießt die Natur, den Stressabbau und den Beitrag für die Umwelt; aber vor allem auch ihre anhaltende Gesundheit. Elsbeth Schnepf fährt wie ihr Mann immer in Funktionskleidung und zieht sich in der Firma um. Sie fährt irgendwann ab 7 Uhr los und freut sich, wenn sie die vielen Autos überholt. Auch auf dem Rückweg stellt sich der Baiertaler Buckel in den Weg. Doch inzwischen radelt sie diesen entspannt hinauf.</p>
<p>In ihrer Freizeit nahmen beide, Elsbeth und Gunther, schon mehrmals an der „Tour de Heidelberg“ teil, einer vom Fitness-Studio Pfitzenmeier veranstalteten Benefiztour zugunsten des Kinderhospizes in Speyer. Dabei ist eine Strecke von rund 100 Kilometern zu bewältigen. Die Beiden lassen sie es sich nicht nehmen, schon zum Ausgangs- und Zielort Schwetzingen mit dem Rad anzureisen. Und auch im Urlaub sind die Räder stets dabei, z.B. um den Bodensee zu umradeln.</p>
<p>Gefragt nach Problemstellen oder Hindernissen auf ihren Arbeitswegen, meint Elsbeth Schnepf, es sei recht schwierig, am Ende des Baiertaler Buckels die Straßenseite zu wechseln, um in Richtung PZN zu radeln. Sie würde sich da eine Fußgängerampel oder wenigstens einen Zebrastreifen wünschen. Außerdem stören sie die vielen Scherben, weswegen sie auch schon mal bei der Polizei angerufen hat. Ein Scherbentelefon, wie es bereits in anderen Städten eingerichtet ist, fände sie auch für Wiesloch sinnvoll. Ohne unplattbare Reifen geht gar nichts, da sind sich die Schnepfens einig. Denn auch Gunther Schnepf kritisiert diesen Zustand. Auf seiner Strecke findet er Scherben gehäuft vom Hoschket bis zum Bahnhof. Er ärgert sich auch öfter mal über die mangelnde Rücksichtnahme am Hoschketkreisel und beim Kreisel im Industriegebiet nahe des Parkplatzes der Heidelberger Druckmaschinen, wo er auch als routinierter Radfahrer höllisch aufpassen muss, weil ihm ständig die Vorfahrt genommen wird. Und noch eine Sache ist Gunther Schnepf aufgefallen: In der Schwetzingerstraße in Wiesloch, die er schon mit rund 35 Stundenkilometern durchradelt, wird er fast immer überholt!</p>
<div id="attachment_4186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/1112-RDM-Dezember-Elsbeth-Schnepf.jpg"><img src="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/1112-RDM-Dezember-Elsbeth-Schnepf.jpg" alt="Radlerin des Monats Dezember 2011 Elsbeth Schnepf" title="1112 RDM Dezember Elsbeth Schnepf" width="448" height="336" class="size-full wp-image-4186" /></a><p class="wp-caption-text">Radlerin des Monats Dezember 2011 Elsbeth Schnepf</p></div>
<div id="attachment_4187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/1112-RDM-Dezember-Gunther-Schnepf.jpg"><img src="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/1112-RDM-Dezember-Gunther-Schnepf.jpg" alt="Radler des Monats Dezember 2011 Gunther Schnepf" title="1112 RDM Dezember Gunther Schnepf" width="448" height="336" class="size-full wp-image-4187" /></a><p class="wp-caption-text">Radler des Monats Dezember 2011 Gunther Schnepf</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Bahnhof ab Ringstraße</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 09:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laptop</dc:creator>
				<category><![CDATA[OEPNV]]></category>

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		<description><![CDATA[Fahrpläne ab 11.12.2011 Move hat eine Übersicht aller Wieslocher Bahnverbindungen von und nach Heidelberg, Mannheim, Bruchsal und Karlsruhe zum Fahrplanwechsel zusammengestellt, mit den passenden Busanschlüssen von und zur Wieslocher Ringstraße. Die Wieslocher Innenstadt ist sehr gut an den Bahnhof Wiesloch-Walldorf angebunden: Es gibt Anschlüsse von und zur Ringstraße für praktisch alle S-Bahnen und Nahverkehrszüge, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fahrpläne ab 11.12.2011</strong><br />
Move hat eine Übersicht aller Wieslocher Bahnverbindungen von und nach Heidelberg, Mannheim, Bruchsal und Karlsruhe zum Fahrplanwechsel zusammengestellt, mit den passenden Busanschlüssen von und zur Wieslocher Ringstraße.<span id="more-4170"></span></p>
<p>Die Wieslocher Innenstadt ist sehr gut an den Bahnhof Wiesloch-Walldorf angebunden: Es gibt Anschlüsse von und zur Ringstraße für praktisch alle S-Bahnen und Nahverkehrszüge, und bis Mannheim oder Karlsruhe dauert’s mit Bus und Bahn gerade mal 45 Minuten. Kompliziert wird’s dadurch, dass sieben Buslinien und das Ruftaxi die Strecke bedienen – mit drei verschiedenen Abfahrtstellen an der Ringstraße. Deshalb hat Move eine Übersicht aller Bahnverbindungen von und nach Heidelberg, Mannheim, Bruchsal und Karlsruhe für Sie zusammengestellt mit den passenden Busanschlüssen von und zur Ringstraße.</p>
<p><strong>Die Fahrpläne:</strong></p>
<p><a href='http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/Ringstr_HD_MA_MoFr2012.pdf'>Ringstr &#8211; Heidelberg &#8211; Mannheim Mo/Fr</a></p>
<p><a href='http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/Ringstr_HD_MA_SaSo2012.pdf'>Ringstr &#8211; Heidelberg &#8211; Mannheim Sa/So</a></p>
<p><a href='http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/Ringstr_BR_KA_MoFr2012.pdf'>Ringstr &#8211; Bruchsal &#8211; Karlsruhe Mo/Fr</a></p>
<p><a href='http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/Ringstr_BR_KA_SaSo2012.pdf'>Ringstr &#8211; Bruchsal &#8211; Karlsruhe Sa/So</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ohne Auto mobil</title>
		<link>http://move21.de/ohne-auto-mobil/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>move21</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[flinc]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich ein ausführlicher Artikel “Ohne Auto mobil”, der die move-Ansätze bestätigt und ausführlich über flinc informiert. FAZ vom 2.12.2011 FAZ vom 2Dez2011: Christoph Ruhkamp: Ohne Auto mobil &#8211; Wer gelegentlich Auto fahren will, muss kein eigenes Auto mehr besitzen. Dafür sorgen zahlreiche neue Mobilitätsdienstleister. Christoph Ruhkamp: Ohne Auto mobil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich ein ausführlicher Artikel “Ohne Auto mobil”, der die move-Ansätze bestätigt und ausführlich über flinc informiert. <span id="more-4200"></span></p>
<p>FAZ vom 2.12.2011</p>
<p><a href='http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/faz_02122011.pdf'>FAZ vom 2Dez2011: Christoph Ruhkamp: Ohne Auto mobil  &#8211; Wer gelegentlich Auto fahren will, muss kein eigenes Auto mehr besitzen. Dafür sorgen zahlreiche neue Mobilitätsdienstleister. </a></p>
<p>Christoph Ruhkamp:<br />
<strong>Ohne Auto mobil </p>
<p>Wer gelegentlich Auto fahren will, muss kein eigenes Auto mehr besitzen. Dafür sorgen zahlreiche neue Mobilitätsdienstleister. </strong></p>
<p>Sie tragen Namen wie „Autonetzer“, „Car2gether“, „Flinc“, „Getaround“, „Nachbarschaftsauto“, „Open Ride“ oder „Tamyca“. Eine ganze Welle von neuen Mobilitätsdienstleistern, meist von jungen Leuten vor kurzer Zeit gegründet, macht derzeit von sich reden. Ob Carsharing, Kurzzeitmiete oder Mitfahrgelegenheit: Ihre Geschäftsmodelle funktionieren immer mit Hilfe des Internets und über Smartphones. Die grundlegende Idee ist immer dieselbe: Wer ein Auto nutzen will, muss keines besitzen. Die Zahl der Nutzer von Carsharing-Angeboten ist im zurückliegenden Jahr um 30 000 auf 190 000 Personen gewachsen. Früher waren Carsharing und Mitfahrzentralen etwas für vermeintlich freudlose Ökos: Wer mit einem Auto fahren wollte, ohne selbst eines zu besitzen, musste sich tagelang vor einer Fahrt anmelden und hoffen, dass es klappt. Heute läuft dasselbe vollständig spontan ab. Eine Mitfahrgelegenheit lässt sich über das Smartphone mit App-Technik binnen Minuten organisieren – etwa bei „Flinc“. </p>
<p>Das läuft dann zum Beispiel so: Klaus Dibbern – 50 Jahre alt, Ingenieur, wohnt in Limburgerhof – hat sein Auto, einen gebraucht erworbenen VW Phaeton, in Speyer zur Inspektion gegeben. Um das Fahrzeug abends ab 17 Uhr wieder abzuholen – und nicht seine Frau vom Sport abhalten zu müssen –, legt er um 13 Uhr ein Mitfahrgesuch in Flinc an. Die Strecke beträgt zehn Kilometer. Mit dem Auto fährt man 12 Minuten. Eine Taxifahrt würde 20,80 Euro kosten. Mit der S-Bahn (2,20 Euro) wäre er 35 Minuten unterwegs und müsste knapp zwei Kilometer laufen. Mit dem Bus (4,80 Euro) wäre er 50 Minuten unterwegs, müsste einmal umsteigen und ebenfalls etwa zwei Kilometer zu Fuß gehen. </p>
<p>Sekunden nachdem Dibbern sein Mitfahrgesuch in Flinc eingegeben hat, erhält er per E-Mail auf www.flinc.org – und per „push“ auf sein iPhone – die Meldung, dass zwei Fahrer ihn mitnehmen könnten: Sven Handwerk – 23 Jahre alt, Student – und Harald Kreitner – 42 Jahre alt, IT-Berater. Die Preise liegen bei 3,20 Euro und 4,34 Euro; beide würden ihn etwa um 16.50 Uhr abholen. Dibbern fragt über Flinc bei Kreitner an; der fährt laut Flinc von Ludwigshafen nach Ettlingen.</p>
<p>Kreitner hatte seine tägliche Fahrt von Ludwigshafen nach Ettlingen schon vor zwei Wochen als regelmäßige Fahrt in Flinc eingegeben. Jetzt (um 13.02 Uhr) erhält er am Arbeitsplatz eine E-Mail von Flinc mit der Mitteilung, dass ein Mitfahrer ihn anfragt. Er klickt auf den Link in der Email, welcher ihn auf www.flinc.org leitet. Dort kann er sehen, dass er Dibbern von Limburgerhof nach Speyer mitnehmen könnte. Aufgrund der Profilinformationen und der Preisinformation (3,20 Euro) nimmt er an – Klaus Dibbern erhält wiederum die Bestätigung, dass seine Mitfahrt gesichert ist.</p>
<p>Später steigt Kreitner wie fast jeden Tag um 16.30 Uhr in seinen Ford Mondeo. In der Navigon-App seines iPhones wählt er die über Flinc synchronisierte Fahrt aus und startet die Navigation. Ihm wird noch einmal angezeigt, dass er Klaus Dibbern heute als Mitfahrer hat – das Navi führt ihn dann direkt nach Limburgerhof vor die Haustüre von Dibbern, dann nach Speyer zum VW-Händler, wo der zugestiegene Dibbern aussteigt, und anschließend weiter zu sich nach Ettlingen. Mit Dibbern hatte er ein nettes Gespräch, und mit den 3,20 Euro konnte er 40 Prozent seiner Kraftstoffkosten für die Gesamtstrecke refinanzieren.</p>
<p>Klaus Dibbern konnte innerhalb von 12 Minuten nach Speyer zur Werkstatt kommen – etwa zum Preis eines Regionalverkehr-Tickets und 17 Euro günstiger als mit einem Taxi. Seine Frau Christiane konnte in der Zeit wie gewohnt zum Sport gehen. Er fährt mit seinem aus der Inspektion geholten Auto nach Hause und aktiviert Flinc in Navigon, um selbst Mitfahrer mitnehmen zu können.</p>
<p>Zugegeben: Das geschilderte Beispiel ist zwar nicht erfunden, es hat aber dennoch einen kleinen Haken: Klaus Dibbern ist nicht irgendein Kunde von Flinc, sondern selbst der Gründer und Haupteigentümer des Unternehmens.</p>
<p>Doch auch für zahlreiche andere Menschen funktioniert das Konzept inzwischen: Flinc ist erst vor wenigen Monaten online gegangen und zählt schon heute mehr als 35 000 registrierte Nutzer. Drei Studenten der Fachhochschule Darmstadt entwickelten die Idee; der aus einer früheren Unternehmensgründung erfahrene Dibbern kam als Geschäftsführer dazu. Man gründete eine Aktiengesellschaft, und im Juli ging Flinc nach längerem Versuchsbetrieb an den Start. Dibbern hatte zuvor schon eine Unternehmensberatung namens „Denc AG“ gegründet und weiterverkauft; er hat einst Maschinenbau in Karlsruhe und an der amerikanischen Eliteuniversität Stanford studiert. Der Gedanke seiner neuen Firma Flinc ist einfach: Das Prinzip des Vermittlers spontaner Mitfahrgelegenheiten basiert auf dem Vertrauensbonus der sozialen Netzwerke.</p>
<p>Bei Flinc meldet man sich in der Regel mit Foto und realem Namen an. Fahrer und Mitfahrer lassen sich oft über mehrere Ecken in den eigenen Bekannten- oder Freundeskreis einordnen. Sie nehmen über Smartphones direkt Kontakt miteinander auf. Mittels einer speziellen App für das Smartphone kann der Fahrer seine Route kurzfristig mitteilen, auch wenn er schon unterwegs ist – und potentielle Beifahrer können spontan nachsehen, ob gerade Autos in der Nähe sind, die in die gewünschte Richtung wollen. Denn das Programm weiß dank GPS genau, wo sich die Interessenten gerade befinden.<br />
Flinc ist nur etwas für Leute, die bereit sind, das Auto, mit dem sie gerade fahren, mit Fremden zu teilen („Ridesharing“). Doch auch wer sein eigenes Auto nicht während der Fahrt teilen, aber für ein paar Euro gelegentlich an Fremde oder Nachbarn verleihen will, kommt bei den neuen Mobilitätsdienstleistern auf seine Kosten. So könnte auch die Vermietung privater Autos selbstverständlich werden: Über die Internet-Plattformen Autonetzer oder Tamyca zum Beispiel können Privatleute ihr Fahrzeug an Menschen vermieten, die selbst keines haben.</p>
<p>Das Auto war viele Jahrzehnte ein Sinnbild für Freiheit, jeder wollte und die meisten wollen noch immer ein eigenes haben. Doch das ändert sich langsam: „Wenn ich reiten will, brauche ich ja auch nicht mein eigenes Pferd“, sagt der Berliner Verkehrswissenschaftler Weert Canzler. Die Zahl der Radfahrer in Berlin, die auf ein Auto verzichten, habe sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Ein Auto nicht kaufen, nicht langfristig mieten, sondern mal eben nutzen, zehn Minuten, eine Stunde, einen Abend, und dann einfach wieder irgendwo stehen lassen: Noch vor gut 20 Jahren wurde so etwas als grüne Ideologie abgetan oder von Vereinen zur Nachbarschaftshilfe betrieben. Nun setzt sich das Autoteilen immer mehr durch. Die Kurzzeitmiete als Geschäftsmodell legt kräftig zu, verkündet der Bundesverband Carsharing: Im vergangenen Jahr haben 190 000 Bundesbürger ihre Fahrzeuge mit anderen Nutzern geteilt. Das sind schon 20 Prozent mehr als 2009. Mittlerweile teilen sie sich 5000 Fahrzeuge.</p>
<p>Auf der Website Tamyca.de – der Name steht für „Take my car“ – kann jeder sein Auto vermieten, wenn er es gerade nicht braucht. Den Preis bestimmt er selbst, das Portal berechnet zusätzlich je Tag 7,50 Euro Gebühr – inklusive Vollkasko-Versicherung. Im Fall von Tamyca war der Weg von der Geschäftsidee zum Geschäftserfolg sehr kurz, wie Michael Minis, einer der sechs Gründer der Firma, berichtet. Nur eineinhalb Jahre ist es her, da tat sich der heute 26 Jahre alte Wirtschaftsingenieur bei einem Treffen für Unternehmensgründer an der Aachener Universität mit fünf weiteren Studenten zusammen. Ihre Idee: Alle Ressourcen sollten besser genutzt werden – und dies gelte auch für das Auto. „Ein Auto kostet viel Geld – selbst dann, wenn es nur herumsteht“, sagt Minis. Unter seinen fünf Teamkollegen sind Informatiker, Wirtschaftsingenieure, Elektrotechniker, Sieger im Bundeswettbewerb Mathematik, deutscher Meister im Schwimmen, fast alle von ihnen sind Stipendiaten der Studienstiftung. Die IT-Spezialisten des Teams bastelten einen Internetauftritt, und im November 2010 ging Tamyca online.</p>
<p>Rund 42 Millionen Autos gibt es in Deutschland. Wertverlust, Versicherung, Parkplatzgebühren und Steuern fallen an, ohne dass sie auch nur einen Meter gefahren werden. Vom Benzinpreis ganz zu schweigen. Rund 500 Euro kostet der Spaß durchschnittlich im Monat. Dabei werden Autos von Privatleuten am Tag durchschnittlich nur eine Stunde bewegt. „Deshalb kam uns die Idee, einen Marktplatz für Leute mit Auto und für Leute ohne Auto zu gründen, der beide in Kontakt bringt“, sagt Minis.</p>
<p>So teilt nun vielleicht ein 33 Jahre alter Arzt öfter mal sein Auto mit einer 28 Jahre alten Studentin aus der Nachbarschaft. Für 40 Euro am Tag gibt er sein Auto – vielleicht einen Peugeot 3008 – an die junge Frau ab. Die Studentin hat kein eigenes Auto und will auch keines. Es gibt aber Situationen, da braucht sie einen fahrbaren Untersatz, etwa wenn es zu Ikea geht – oder zu einem Picknick. Die Konkurrenz für Tamyca durch Rivalen wie „Autonetzer“ oder „Nachbarschaftsauto“ ist hart: Es gibt kein Patent, es gibt nichts, mit dem man sich wirklich verteidigen kann – außer schneller zu wachsen als die anderen. Besonders viele Nutzer sind bislang in Hamburg, Aachen und Berlin registriert. Aber in allen Großstädten werden es täglich mehr.</p>
<p>Dass der Trend zur gemeinsamen Nutzung von Autos stärker werden wird, davon ist auch das Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme überzeugt. Die Wissenschaftler haben ein neues System zur Vermittlung spontaner Mitfahrgelegenheiten namens „Openride“ gestartet. In dem System übermitteln Autofahrer und Mitfahrer ihr Fahrtangebot oder ihren Mitfahrwunsch direkt über ihr Mobiltelefon. In Sekundenbruchteilen vergleicht eine Suchmaschine Wegstrecken und Abfahrtszeiten – und findet dann passende Fahrer und Mitfahrer. Gedacht ist das System, das spontan von unterwegs genutzt werden kann, vor allem für kurze Strecken im Stadtverkehr. Es wird von Studenten und Dozenten der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen getestet und soll bald Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. „Neu an Openride ist die Idee, die Spontansuche nach Fahrgemeinschaften in soziale Netzwerke zu integrieren. Dies wird durch die Offenheit der Openride-Infrastruktur ermöglicht, über die sich bestehende Communities auf einfache Art und Weise an Openride anbinden können“, sagt Nils Barnickel vom Fraunhofer-Institut.</p>
<p>Vorreiter für solche und ähnliche Mobilitätsdienstleistungen sind in der Autoindustrie der Stuttgarter Daimler-Konzern und der französische Hersteller Peugeot. Daimler bietet seine Kleinwagen der Marke Smart in Ulm und Hamburg unter dem Namen „Car2go“ zum spontanen Mieten auf der Straße an. Und Peugeot setzt in Berlin und München unter dem Titel „Mu by Peugeot“ auf die Vermietung der ganzen Fahrzeugpalette – vom Elektrofahrrad bis zum Kleintransporter – an Mitglieder des eigenen Mobilitätsclubs.</p>
<p>Noch einen Schritt weiter geht die Idee der „intermodalen Mobilität“ – so nennen Fachleute die Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel. Das größte Projekt dieser Art hat die chinesische Inselmetropole Hongkong auf die Beine gestellt. Dort nutzen Millionen Menschen – nämlich fast die gesamte Bevölkerung – die Octopus-Karte. Das ist eine wiederaufladbare, berührungslose Chipkarte, die im elektronischen Zahlungsverkehr benutzt wird. Vorgestellt im September 1997 als weltweit erste Fahrkarte dieser Art für die städtische U-Bahn (MTR), hat sie sich zu einem weit verbreiteten bargeldlosen Zahlungsmittel für Busse, Taxis und andere Verkehrsmittel entwickelt. Sie kann unter anderem auch in Lebensmittelläden, Supermärkten und Parkhäusern verwendet werden. Auch in Deutschland gibt es ähnliche Angebote. Sie verknüpfen Carsharing und öffentlichen Nahverkehr: Das Unternehmen „Hannovermobil“ bietet beispielsweise seit 2007 eine Kombination an, welche das Jahresabonnement für den ÖPNV im Großraum Hannover mit dem Carsharing-Zugang sowie Vergünstigungen bei Taxiunternehmen und einem Fahrradparkhaus sowie zusätzlich noch eine Bahncard 25 enthält.<br />
Das Auto ist immer noch ein wichtiges Prestigeobjekt. Wo jedoch bisher Besitztum und Leistungsstärke als Unterscheidungsmerkmal entscheidend waren, legt der junge Mobilitätskonsument immer mehr Wert auf Flexibilität und grünen Lebensstil. Das zeigt eine Studie der Goethe- Universität Frankfurt. Den Ergebnissen zufolge hat sich der Anteil der Führerscheinbesitzer unter den Zwanzigjährigen in den vergangenen zehn Jahren ungefähr halbiert. Um das Interesse junger Menschen am Auto neu zu wecken, hoffen die Autohersteller nun vor allem auf moderne Informationstechnik: Vielleicht wird es als cool empfunden – so das Kalkül –, wenn der Fahrer während der Fahrt durch mit der Stimme kontrollierbare Apparate im Internet surfen oder sich von einem Automaten seine E-Mails vorlesen lassen kann.</p>
<p>Durch das wachsende Umweltbewusstsein der Deutschen wird es nach Einschätzung der Unternehmensberatung PWC auch hierzulande langfristig staatliche Förderkampagnen für Carsharing-Unternehmen geben, wie sie beispielsweise schon in Italien oder der Schweiz existieren. „Künftig werden vor allem junge Nutzer, etwa an Universitäten, durch Marketingkampagnen akquiriert“, sagt PWC-Fachmann Felix Kuhnert. Auch die Einbindung der Autohersteller in den Carsharing-Markt über Unternehmen wie Car2go von Daimler, Drive-Now von BMW oder Quicar von Volkswagen werde weiter zunehmen. Denn trotz der wachsenden Nachfrage nach Mobilität in den Städten nimmt nach Angaben der Unternehmensberatung Arthur D. Little der Anteil der Haushalte mit einem eigenen Auto schnell ab.</p>
<p>Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 02.12.2011 Seite 12 </p>
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		<title>Karlsruher Teillösung des Problems &#8220;Pendler in zwei Verbünden&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:58:32 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die RNZ berichtet über eine Karlsruher Teillösung des Problems “Pendler in zwei Verbünden” <span id="more-4196"></span></p>
<p>Wer in Wiesloch – oder in der übrigen VRN-Region &#8211; lebt und etwa in Bruchsal oder Karlsruhe arbeitet, also im KVV-Gebiet, der wird Hoffnung schöpfen: Das Ärgernis mit den nötigen zwei Verbundtickets muss wohl kein “ewiges” sein.<br />
Das zeigt sich mindestens für die “Einpendler” aus dem Karlsruher Raum, die ja das gleiche Problem haben wie wir hiesigen, wie die RNZ berichtet. Vielleicht befruchtet das die Anstrengungen, auch für unsere Auspendler Richtung Süden eine Lösung zu finden.</p>
<p>Quelle: RNZ vom 29.11.2011</p>
<p>Zum Vergrößern bitte anklicken</p>
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		<title>Steuerberater Claus-Thorsten Hertlein – Radler des Monats November</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 07:59:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Radler des Monats]]></category>
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		<description><![CDATA[Vorletzter Radler des Monats in diesem Jahr ist der Wieslocher Steuerberater Claus-Thorsten Hertlein. Lesen Sie das Porträt hier. Claus-Thorsten Hertlein ist 45 Jahre alt, gebürtiger Wieslocher, lebt auch heute noch hier. Im Jahr 1998 machte er sich in seinem Heimatort als Steuerberater selbstständig und eröffnete seine eigene Kanzlei in der Schwetzinger Straße, in der er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorletzter Radler des Monats in diesem  Jahr ist der Wieslocher Steuerberater Claus-Thorsten Hertlein. Lesen Sie das Porträt hier.<span id="more-4000"></span></p>
<p>Claus-Thorsten Hertlein ist 45 Jahre alt, gebürtiger Wieslocher, lebt auch heute noch<br />
hier. Im Jahr 1998 machte er sich in seinem Heimatort als Steuerberater selbstständig und eröffnete seine eigene Kanzlei in der Schwetzinger Straße, in der er  zehn Mitarbeiter beschäftigt. </p>
<p>Nicht nur privat ist Herr Hertlein begeisterter Radler, sondern auch beruflich – hier verbindet er das Gute mit dem Nützlichen. So fährt er z.B. zu Gerichtsterminen in Wiesloch mit dem Rad, man sei viel schneller als mit dem Auto und müsse sich über die angespannte Parkplatzsituation im Wieslocher Zentrum  keine Gedanken machen. Seine Motivation sei die Bewegung an frischer Luft als angenehmer Ausgleich für einen Schreibtischtäter wie ihn, dazu kommen ökologisches Bewusstsein, denn Radfahren sei ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Nur Fahrten z.B. zum Finanzgericht in Stuttgart, bei denen manchmal auch umfangreichere Akten mitzuführen sind, erledigt er mit dem Auto. Kleine Besorgungen in der Mittagspause werden mit dem Rad erledigt und schließlich verteilt er seine Kanzleipost im Umkreis bis zu etwa zehn Kilometern auch gerne persönlich mit demselben. Dieses – so erklärt er – sei der direkteste Postweg (noch schneller als DHL), denn es gäbe  Post, die termingebunden sei und fristgerecht beim Empfänger eintreffen müsse.</p>
<p>Immer wieder werde ihm bei diesen Radtouren ins Gedächtnis gerufen, wie schön doch die hiesige Landschaft sein. Mit dem Rad ist man unmittelbar mit der Natur verbunden und nimmt sie viel bewusster wahr.  Dass die Radstrecken teilweise auch hügelig sind,  sieht er zusätzlich als sportliche Herausforderung. Oft fährt  er Strecken, auf denen er bei guter Sicht bis zum Schwarzwald bzw. in das Kraichtal oder den Odenwald schauen könne. Ein herrlicher Ausblick, den es zu genießen gilt!</p>
<p>Auch von kühleren Temperaturen lässt er sich nicht abschrecken. Es sei alles nur eine Frage der richtigen Outdoorkleidung. Im Winter nutzt er lieber den Ski- als den Fahrradhelm, da dieser mehr wärmt. Sein Vehikel selbst ist ein vier Jahre altes<br />
Fahrrad mit 27 Gängen, guter Beleuchtung und unplattbaren Reifen, was ihn sicher zum Ziel führt.</p>
<p>Zu seinen weiteren Hobbys zählt das Spielen im Posaunenchor der evangelischen Stadtkirche Wiesloch. Die Anfahrten zu den Proben und Vorspielen werden mit der Posaunentasche auf dem Rücken mit dem Rad durchgeführt sowie auch die Anreise zum Volleyballtraining in der Sportgruppe VAG Baiertal (ev. Kirche Baiertal). Und schließlich geht hier ein „Chef“ seinen Mitarbeitern mit gutem Beispiel voran!</p>
<div id="attachment_4003" class="wp-caption aligncenter" style="width: 347px"><a href="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/RDM-11-11-Claus-Thorsten-Hertlein.jpg"><img src="http://move21.de/wp-content/themes/move21/images/RDM-11-11-Claus-Thorsten-Hertlein-337x450.jpg" alt="Steuerberater Claus-Thorsten Hertlein – Radler des Monats November" title="Steuerberater Claus-Thorsten Hertlein – Radler des Monats November" width="337" height="450" class="size-medium wp-image-4003" /></a><p class="wp-caption-text">Steuerberater Claus-Thorsten Hertlein – Radler des Monats November</p></div>
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