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Drei Vorschläge der move-Radgruppe zur Verbesserung der Wieslocher Radverkehrs- Infrastruktur mit den Konjunkturmitteln von Bund und Land

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Drei Vorschläge der move-Radgruppe zur Verbesserung der Wieslocher Radverkehrs- Infrastruktur mit den Konjunkturmitteln von Bund und Land

9. März 2009

Die move-Radgruppe hat drei Vorschläge zur Verbesserung der Wieslocher Fahrrad-Infrastruktur gemacht. Das entsprechende Schreiben (mit Bildern) an OB Schaidhammer und die Fraktionsvorsitzenden findet sich hier …

Die Gruppe arbeitet im move-Projekt seit über einem Jahr mit und hat sich schwerpunktmäßig der Radverkehrspolitik angenommen. Sie besteht gegenwärtig aus folgenden Mitgliedern:

Susanne Bahr, Gotthelf Kern, Hannes Klein, Erwin Leuthe, Uwe Schuhmacher, Michael Schupp, Manfred Stindl, Matthias Walliczek, Udo Werner, Richard Ziehensack.

Sie möchte der Wieslocher Kommunalpolitik und Stadtverwaltung aus aktuellen Anlass die folgenden drei Anregungen zur Verbesserung der Radverkehrs-Infrastruktur geben, die mit den nicht für Bildungsprojekte gebundenen Mitteln aus den Konjunkturprogramm des Bundes und des Landes finanziert werden können. Für Wiesloch alleine sind dies 260.000 € plus den mindestens 25% Kommunalanteil, also für Projekte um die 325.000 €. Die Reihenfolge drückt die Priorität aus, wie sie in der Gruppe aus Radlersicht gesehen wird:

1. Verlängerung Radweg Parkstr. über Leimbach/Bahn in die Walldorfer Wiesen
Diese Route stellt die kürzeste Verbindung zwischen den Stadt- und Schulzentren von Wiesloch und Walldorf dar, ist ein lang gehegter Wunsch beider Stadträte und wäre gemeinsam mit den Mitteln aus dem Konjunkturprogramm in etwa finanzierbar.

Verlängerung Radweg Parkstr über Leimbach_Bahn in die Walldorfer Wiesen

Verlängerung Radweg Parkstr über Leimbach_Bahn in die Walldorfer Wiesen

2. Autofreie Verbindung Frauenweiler-Innenstadt durch Steg über L 723 beim Partyplatz Schwimmbad
Diese Route würde insbesondere die Forderung aus der Elternschaft nach einer sicheren Radwegeverbindung zum Schwimmbad erfüllen und es sind evtl. auch zusätzliche Mittel aus dem Landesstrassenbau möglich.

Autofreie Verbindung Frauenweiler-Innenstadt durch Steg über L 723 beim Partyplatz Schwimmbad

Autofreie Verbindung Frauenweiler-Innenstadt durch Steg über L 723 beim Partyplatz Schwimmbad

3. Radwegsteg und Bahnsteigzugang parallel L 723-Brücke zw. HDM und Güterbahnhof
Mit Weiterführung über bestehende B3-Brücke der Nebenbahn zum Gewerbegebiet Frauenweiler ergibt sich so eine direkte Radroute von den südwestlichen Wohngebieten in die Industriestadt Wiesloch-Walldorf und evtl. die Aussicht auf zusätzliche Mitteln aus Fördertöpfen für das gemeinsame Sanierungsgebiet Bhf. Wiesloch-Walldorf.

Radwegsteg und Bahnsteigzugang parallel L 723-Brücke zw HDM und Güterbahnhof

Radwegsteg und Bahnsteigzugang parallel L 723-Brücke zw HDM und Güterbahnhof

Sollten die angeregten Projekte so kurzfristig nicht möglich sein, bittet die MoVe-Radgruppe zumindest die bestehende Eisenbahnbrücke zw. Bhf. und Frauenweiler Gewerbegebiet als Fuß- und Radwegsteg herzurichten, damit der Zugang der südwestlichen Wohngebiete zum Bhf. verbessert wird.

Diese schrittweise, kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Radfahren passt sich in das städtische Leitbild wie den gerade veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht optimal ein.

Ich bitte Sie, Herr Oberbürgermeister und die Herrn Fraktionsvorsitzenden, diese Anregungen zu prüfen und, wenn Sie von ihrer Sinnhaftigkeit überzeugt sind, sie beim Konjunkturprogramm und bei den nächsten sich bietenden Gelegenheiten ihre Realisierung in Angriff zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Widder, move-Projektleiter

7. März 2009