“Die eierlegende Wollmilchsau – zum falten” ist der interessante Beitrag eines “movers” über Falträder überschrieben. Mehr
Erweiterte Mobilität durch vielseitige, erschwingliche Falträder
Vorschnelle Aussagen gibt es – wie in vielen Lebensbereichen – auch im Zusammenhang mit Fahrrad-gestützter Mobilität. Eine von ihnen lautet, dass für Falträder gilt: “Außerhalb asphaltierter Straßen tun sich Fahrer und Rad schwer und auch auf Asphalt rollen Falträder prinzipbedingt schlechter als Fahrräder mit größeren Rädern”. Bei einem Blick auf den aktuellen Markt für Falträder stellt sich die Situation jedoch anders da. Moderne Falträder eignen sich für eine Vielzahl von Verwendungen. Sie sind daher als ständiger Begleiter geeignet, der zu nahezu grenzenloser Mobilität verhilft. Anders gesagt: Die Klappräder der 70er Jahre sind in einigen Fällen quasi zu einer faltbaren, eierlegenden Wollmichsau mutiert.
Um aus dem großen Angebot an Falträdern geeignete Kandidaten auszuwählen, eignen sich wie bei allen Rädern unter anderem drei Fragen:
Antworten auf diese Fragen zeigen den Weg zu Fahrradtypen wie Rennrad, Mountainbike und Citybike.
Bei Falträdern kommen zu den drei allgemeinen Radfragen drei weitere Fragen bzw. Aspekte hinzu. Alle drehen sich um das Falten, den wesentlichen Aspekt des Faltrades. Wer hier den eigenen Bedarf bzw. das eigene Können richtig beurteilt, kann sicher sein, sein Rad jederzeit problemlos und mit Freude einzusetzen:
Aus den oben genannten Aspekten ergibt sich eine breite Palette an Faltradtypen wie beispielsweise den folgenden:
Mittlerweile existiert für nahezu jede “klassische” Radform eine Faltvariante bzw. findet sich nahezu jegliche “klassische” Ausstattung auch an Falträdern. So existieren Faltvarianten für Mountainbikes, Liegeräder und Dreiräder (Trikes) bzw. finden sich Scheibenbremsen und Nabenschaltungen auch an Falträdern. Dementsprechend können Falträder in punkto Fahreigenschaften und anderen Merkmalen mit “klassischen” Varianten mithalten. Dank ihres Faltbonus ermöglichen sie jedoch einzigartige Mobilitätsszenarien wie das folgende: morgens 30 Kilometer durch Wald und Flur zur Arbeit, abends mit dem Kollegen per Fahrgemeinschaft zurück – auf einem Rad mit Moutainbike-Geometrie, Federgabel, 26 Zoll Laufrädern mit Rennradbereitung und Ein-Scharnierfaltung (siehe Bilder).
Wie bei allen Rädern gilt für den Fahrradkauf: Am besten studieren und probieren. Als Informationsquellen eignen sich unter anderem Web-Seiten der Stiftung Warentest und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (siehe http://tinyurl.com/323kh9s und http://tinyurl.com/2wv7cp5), sowie das aus “Pendlerrad-Perspektive” geschriebene www.das-faltrad.de und Faltrad-Foren wie www.faltradforum.de. Für das Ausprobieren bieten sich alle Radhändler aus dem Move-Bereich und die aktiven Move-Mitglieder an.
Autor: einer der Wieslocher Fahrradkenner
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