Bild_kopf
Die acht Radlerinnen des Monats Dezember fahren auch im Winter gemeinsam zur Schule

Die acht Radlerinnen des Monats Dezember fahren auch im Winter gemeinsam zur Schule

Eine Gruppe von acht jungen Radlerinnen wurde zu den „Radlerinnen des Monats Dezember“ gekürt“. Seit Jahren fahren Sie morgens gemeinsam zur Schule.

die-radlerinnen-des-dezember
(von links nach rechts: Elena Gandert, Julia Gandert, Mareike Lundbeck, Annika Lundbeck, Rebecca Tanriver Mira Werner, Anja und Sarah Knopf)

Annika und Mareike Lundbeck, Elena und Julia Gandert, Anja und Sarah Knopf, Mira Werner und Rebecca Tanriver fahren täglich in einer kleinen Sternfahrt zum OHG. Vier kommen aus der Lempenseite, nämlich Annika und Mareike, sowie Julia und Elena. Sie fahren an der alten Post und den Schrebergärten vorbei. In der Gartenstraße treffen sie um 7.35 Uhr Mira, Rebecca, Anja und Sarah. Anja und Sarah kommen aus der Schwetzinger Straße. Zusammen fahren sie die Bohn hoch. Die Bohn ist ruhig und morgens fest in der Hand der Schüler, ob zu Fuß oder per Fahrrad. Früher haben die acht Mädchen in der Bohn bergauf auf halber Höhe noch eine Pause gemacht. Heute sind sie besser im Training und fahren durch, allerdings gemütlich in zehn Minuten, aus der Lempenseite sind es insgesamt etwa zwanzig Minuten. Frisch und munter kommen sie in der Schule an.

Die acht machen dass seit der Einschulung im Jahr 2005 in wechselnden Besetzungen, Sommer und Winter. Die Rückfahrt geschieht meist in kleineren Gruppen, da nicht alle Mädchen gleichzeitig die Schule beenden.

Wie kam es zu dieser Radfahrgemeinschaft? Nun, die Eltern wollen nicht, dass die Mädchen alleine fahren. Ohne die Gruppe würden sie mit dem Auto gebracht werden. Und der Schulbus ist aus dieser Richtung keine Alternative.

Jedes Jahr helfen die Mädchen so mit, das Klima zu schonen und die Luftqualität in Wiesloch zu verbessern: Wenn man rechnet, dass durch ihre Radfahrten vielleicht 2-4 „Elterntaxis“ pro Schultag eingespart werden, kommt man auf gut 3000 km pro Jahr. In den letzten Jahren haben die Acht so deutlich mehr als eine Tonne Kohlendioxid einzusparen beigetragen!
Was gibt es noch zu sagen? Natürlich gibt es auch ab und zu Pannen und Probleme: wenn eine zu spät kommt, wird es für alle knapp. Einmal war zum Beispiel einem Mädchen die Kette am Rad heruntergeflogen. Keine Probleme gab es bisher am OHG-Fahrradständer mit Vandalismus, was ja von anderen Schülern gelegentlich berichtet wird.

Vor allem auf dem Rückweg ist das gemeinsame Fahren eine gute Gelegenheit zu schnacken, sich über die Schule auszutauschen. Und das genießen alle!