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Der VCD ist die passende Heimat für move

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Der VCD ist die passende Heimat für move

13. Juni 2011

Aus dem “Projekt move” wird die “VCD-Ortsgruppe move”. Lesen Sie die neue Presse-Information hier

Presse-Information vomn 13. juni 2011

Der VCD ist die passende Heimat für move

Das Verkehrsprojekt move, hervorgegangen aus einer Agenda 21-Gruppe, hat von 2008 bis 2010 – solange lief die Förderung durch die Stadt, anfangs auch das Land – die Menschen in und um Wiesloch auf umweltschonende Formen von Mobilität aufmerksam gemacht.

Neben der Förderung des Bus- und Bahnfahrens, des Radfahrens und Zu Fuß Gehens standen dabei „Zusteiger-Mitnahme“ und Fahrgemeinschaftsförderung im Vordergrund. Nachdem die finanzielle Förderung beendet ist, können die move-Mitglieder, insbesondere der bisherige Projektleiter Wolfgang Widder, ihre Aktivitäten nicht mehr im gleichen Maß fortsetzen. Move soll aber weiter bestehen – die Ziele sind unverändert aktuell.

Es wurde daher in der move-Sitzung am 8. Juni beschlossen, aus move die Wieslocher Ortsgruppe des VCD zu machen, wobei die Bezeichnung „move“ erhalten bleibt. Die Abkürzung VCD steht für „Verkehrsclub Deutschland“. Der 25 Jahre alte VCD sieht sich als Vertreter aller Verkehrsteilnehmer, nicht als „Auto-Club“.

Wer Näheres dazu wissen möchte: Auf www.vcd.org finden sich viele interessante Informationen. Im Zusammenhang mit dieser neuen Struktur wird die Bezeichnung WINUM aufgelöst. Unter „Wieslocher Initiative für umweltorientierte Mobilität“ firmierte die bisherige Ortsgruppe des VCD, die freilich mit dem Projekt move ohnedies eines ihrer Ziele erreicht hat und deren Gründer auch bei move dabei sind. Manfred Stindl, einer von ihnen, wird in Zukunft unter „move“ – wie bisher unter „WINUM“ – die Idee des Auto-Teilens in Wiesloch weiter bekannt machen (Tel.: 06222 51365).

Die nächste move-Aktion ist eine Wiederholung der letztjährigen „Öfter mal abschalten!“-Kampagne, die Autofahrer bewegen soll, an den Wieslocher Ampeln den Motor ihres Fahrzeugs abzuschalten. Es gibt bekanntlich wenige Handlungen, die auf solch einfache Art, ohne nennenswerte Bequemlichkeitsverluste, einen Beitrag zum Gesundheitsschutz für Fußgänger, Radfahrer und Anwohner, zur städtischen Lebensqualität und zum Klimaschutz darstellen – und zudem noch den Geldbeutel des Autofahrers schonen.

Nähere Informationen: Wolfgang Widder (Tel.: 06222 50144) oder info@move21.de