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„Carsharing erspart uns den Zweitwagen“ – Carsharing in Wiesloch

„Carsharing erspart uns den Zweitwagen“ – Carsharing in Wiesloch

Seit mehr als 20 Jahren gibt es in Wiesloch Carsharing, aktuell sind zehn Fahrzeuge hier stationiert. Move hat Nutzerinnen und Nutzer nach Ihren Erfahrungen befragt.

Herr Sch. wohnt mit Frau und zwei Kindern im Bereich oberhalb der Schillerschule.

move: „Wie sind Sie zum Carsharing gekommen?“
Sch.: „Das war schon Ende der 90er Jahre. Ich habe damals in Bensheim gearbeitet und bin mit Klapprad und Zug gependelt. Über meinen Arbeitgeber konnte ich kein Jobticket bekommen, und da bot das Carsharing-Verbundticket mir die Möglichkeit, billiger zur Arbeit zu kommen.
„Ein Carsharing-Verbundticket – was ist das denn?“
„Das ist eine Dauerkarte für Carsharing-Nutzer. Funktioniert wie ein Jobticket, gilt also im gesamten Verkehrsverbund, und abends und am Wochenende kann man noch vier Personen mitnehmen. Den Arbeitgeberanteil muss man allerdings selbst bezahlen.“
„Und sowas kann jeder bekommen?“
„Das bietet der Carsharing-Betreiber jedem an, der in Wiesloch wohnt und regelmäßig Carsharing-Fahrzeuge nutzt.“
„Haben Sie denn auch ein eigenes Auto?“
„Ja, Carsharing erspart uns aber den Zweitwagen.“
„Und wie oft nutzen Sie Carsharing?“
„Eigentlich nur, wenn meine Frau und ich beide gleichzeitig ein Auto brauchen. Im Schnitt so 2-3 Mal im Monat, manchmal häufiger, dann auch mal wochenlang gar nicht. Zur Arbeit fahren wir beide mit dem Rad, da brauchen wir nur selten zwei Autos.
„Nutzen Sie nur die Kleinwagen?
„Meistens ja. Aber wir haben auch schon mal für einen Kindergeburtstag einen Kleinbus aus Heidelberg geholt, oder aus Spaß einen Smart ausprobiert. Als CarSharer hat man ja die Auswahl.“
„Funktioniert das denn immer?“
„“In 20 Jahren habe ich nur einmal erlebt, dass kurzfristig kein Auto verfügbar war.“
„Wie würden Sie Ihre Carsharing-Erfahrungen zusammenfassen?“
„Wir sind auf jeden Fall froh, dass es sowas in Wiesloch gibt. Und wenn ich alleinstehend wäre, hätte ich gar kein eigenes Auto.
„Vielen Dank für das Gespräch.“