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Acht Argumente für die Zusteiger-Mitnahme

Acht Argumente für die Zusteiger-Mitnahme

Acht Argumente für die Zusteiger-Mitnahme sind im Dielheimer Mitteilungsblatt vom 30.10. zusammengefaßt.

move-Zusteiger-Mitnahme: Acht Argumente

Das „abgesicherte Trampen“, wie es an dieser Stelle in den letzten Monaten vorgestellt wurde, hat in Dielheim bislang zu wenig Teilnehmer gefunden. Bei der Balzfelder Kerwe (9.11.) und beim Hobby- und Künstlermarkt in Horrenberg (13./14.12.) bestehen (neben dem Internet: www.move21.de) die nächsten Möglichkeiten, sich zu informieren und gleich direkt registrieren zu lassen. Zudem stehen dafür die ganze Zeit weiterhin Alfred Erlein in Dielheim (Tel.: 770251) und Regina Epp in Balzfeld (Tel.: 72092) zur Verfügung.

Wir fassen noch einmal zusammen, welche Argumente für die Einführung bzw. Teilnahme sprechen:

1. Das System ergänzt das Busangebot.
Auch wenn durch den Halb-Stunden-Takt der 702er-Linie am Morgen und Spätnachmittag ein großer Fortschritt für Dielheim erzielt wurde, gibt es noch etliche Zeiträume, in denen entweder nur der Stunden-Takt gilt oder gar keine Busse fahren. Hier könnte das Mobilitätsangebot durch das System erweitert werden. Das gilt ebenso für Fälle, in denen ein Bus gerade verpasst wurde.

2. Das System verringert Verkehr.
Wenn (langfristigen Erfolg auf breiter Basis vorausgesetzt) mehr Leute in einem Auto sitzen, die sonst zum Teil allein fahren würden, fahren insgesamt weniger Fahrzeuge, was die Belastungen für Anwohner und Stausituationen verringert.

3. Kurze Fahrten in der näheren Umgebung werden vermieden.
Kurze Fahrten von wenigen Kilometern belasten unsere Umwelt um ein Mehrfaches und führen zu viel höherem Benzinverbrauch.

4. Der Einzelne kann Kosten reduzieren.
Die vorgeschlagene Benzinkostenbeteiligung (1 Euro pro Fahrt) hilft den Mitnehmenden, sie liegt auch für den Mitfahrenden im Vergleich zum Einzel-Busticket niedriger.

5. Eine gemeinschaftliche Autonutzung trägt auch zum Klimaschutz bei.
Fahrgemeinschaften aller Art helfen, Energie zu sparen und verbessern damit die CO2-Bilanz. (Das gilt natürlich auch für die MIFAZ: www.mifaz.de/dielheim). Gerade im Verkehrsbereich und noch mehr im ländlichen Raum ist das ansonsten oft schwierig.

6. Zusteiger-Mitnahme: erweiterte Nachbarschaftshilfe
Wer aufs Autofahren im Einzelfall nicht verzichten kann und will, kann es mit seiner Registrierung als „Beitrag zur erweiterten Nachbarschaftshilfe“ sehen und verstehen.
Das System ließe sich gut einsetzen, um Personen, die nicht Autofahren können oder dürfen, eine weitere preiswerte Möglichkeit zu bieten, mobil zu bleiben.

7. Selbsthilfe der Bürgerschaft
Ein preiswertes Modell wie die move-Zusteiger-Mitnahme könnte erweisen, dass auch in Zeiten knapper Kassen und zusammenbrechender Finanzwirtschaft intelligente Lösungen im Interesse aller durch Eigeninitiative der Bürger zu entwickeln sind.

8. Man lernt sich kennen
Gerade in kleineren Gemeinden und Ortsteilen kann das System dazu beitragen, sich kennenzulernen. Bekanntheit fördert Hilfsbereitschaft. Auch so kann im Idealfall, bei großer Beteiligung, das System dazu beitragen, die Dielheimer Lebensqualität zu erhöhen!

Kontakt: move-Projektleiter Wolfgang Widder, Tel.: 06222 50144